OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Kommission für Bildung, Kultur, Wissenschaft, Technologie und Umwelt analysierte unter anderem die Ergebnisse, die BioCubaFarma 2015 erzielt hat. Photo: Juvenal Balán

BIOCUBAFARMA ALS AVANTGARDE DER KUBANISCHEN WISSENSCHAFTEN

„Dass dass biotechnologische System unserem Land und unserer Wirtschaft nicht nur mehr Exporte einbringe, sondern auch einen hohen Grad an Technologie“, stellt nach Auffassung der ersten Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez, der am Mittwoch in der Kommission für Bildung, Kultur, Wissenschaft, Technologie und Umwelt das Wort ergriff, die wichtigste Herausforderung dar.

Dort erfuhren die Parlamentarier die Ergebnisse der Höchsten Organisation der Unternehmensleitung (OSDE) und Miguel Díaz-Canel betonte, dass eine breite Exportpalette von High-Tech-Produkten, zu höheren Einnahmen führen und zum Prestigegewinn der kubanischen Biotechnologie und pharmazeutischen Industrie beitragen werde.

Die Märkte mannigfaltig gestalten und zu erreichen, dass hoch entwickelte Produkte diese Märkte erreichen, neue Investitionen, die die Erweiterung der Produktionskapazitäten ermöglichen und die Qualitätsstandards zu erreichen, die der nationale Markt fordert, gehörte unter anderem zu den Pfaden, die der erste Vizepräsident aufzeichnete, der außerdem das bekräftigte, was bereits von einigen Parlamentariern gesagt worden war: Die von BioCubaFarma erzielten Ergebnisse sind eine „würdige Ehrenbezeigung zum 90. Geburtstag an Fidel “ dem Urheber der Fortschritts der kubanischen Wissenschaften.

Zuvor hatte der Vorsitzende der Kommission Carlos Gu­tié­rrez Calzado einige der Ergebnisse des Jahres 2015 dieser Organisation vorgestellt, die damit beauftragt ist, 569 der 578 grundlegenden Medikamente aus nationaler Produktion zu garantieren, die unter anderem mit der Diagnostik und der Vorbeugung von Krankheiten und der Behandlung von Diabetes und Krebs in Verbindung.

„Im Jahr 2015 wurde Kuba das erste Land der Welt, das die Mutter-Kind Übertragung von HIV eliminiert hat“, sagte er und unterstrich ebenfalls den Beitrag dieser Organisation bei der Vorbeugung von Erbkrankheiten, der Herstellung und Verteilung von über zwei Millionen Glykometer und über 742 Millionen Biosensoren und bei der Anwendung von Heberprot-P bei 240.000 Patienten in 24 Ländern, davon 55000 in Kuba.

Andere Resultate wurden in der Krebsforschung erzielt. Von 2012 an nahmen über 3000 Patienten an klinischen Versuchen mit neuartigen Produkten teil.

Die Abgeordneten eruhren außerdem, dass BioCubaFarma dem Land durch Ersatz von Importprodukten 1.744 Milliarden Dollar eingespart habe und weitere 1.940 Milliarden durch seine Dienstleistungen insgesamt.

Gutiérrez Calzado erwähnte als Faktoren, die der erfolgreichen Arbeit entegegenstehen, die Nicht-Verfügbarkeit von finanziellen Ressourcen, wenn sie zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt würden, die Nicht-Ingangsetzung von Investitionen zum richtigen Zeitpunkt, das Fehlen von Anbietern, die in der erforderlichen und bescheinigten Qualität liefern und nicht genügend Grundstoffe und Verpackungsmaterial.

Zu Beginn der Debatte zeigte die Abgeordnete Arlin Alberty Loforte aus Guantanamo sich hinsichtlich der Alternativen besorgt, die bestehen, um den Verzögerungen bei der Beschaffung vorzubeugen und die Vizepräsidentin der OSDE Teresita Rodríguez Cabrera führte aus, dass man angesichts der im letzten Jahr aufgetretenen Mängel Maßnahmen unternommen habe, eine Teamarbeit zu organisieren und besonders positiv habe sich die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium und anderen Oranismen dabei herausgestellt.

„Wir müssen erreichen, unsere Ressourcen, Operationen und Beschaffungsprozesse gut zu planen und die Logistik zu organisieren und zu kontrollieren. Wir konnten die Lage mit der Regulierung und der Kontrolle der Aktivitäten im zweiten Halbjahr umkehren“, sagte sie.

Sie fügte außerdem hinzu, dass die Einfuhr von Medikamenten von so weit entfernt gelegenen Ländern wie Indien und China gelegntlich dazu führe, dass aufgrund der langen Strecke diese ohne die erforderliche Qualität ankommen, was wiederum den Zyklus der Organisation durchbreche. Auf der anderen Seite verhindere der Mangel an Anbietern bei uvorhergesehenen Vorfällen die Suche nach Alternativen.

In diesem Augenblick erfolge eine Auswertung der Fabriken von Fertigprodukten im Ausland, sowie große Investitionen auf dem Gebiet der Verpackung und um die Produktionskapazitäten zu verdoppeln, sagte sie weiter.

Die Abgeordnete Marta del Carmen aus der Santiago de Cuba hob die Rolle hervor, die Führung des Landes der Wissenschaft zugunsten der Gesundheit des Volkes zukommen lasse. Sie fragte jedoch, warum nach soviel Jahren Revolution noch immer kein regulativer Rahmen für die Umsetzung wissenschaftlicher Ergebnisse bestehe und es Unternehmen gebe, die den Wert der Wissenschaft nicht anerkennen.

Dem stimmten verschiedene Abgeordnete zu, darunter auch Danni Moreno aus Cie­go de Ávila, die zu einer „wissenschaftlich-technischen Alphabetisierung“ von der Grundschule an aufrief. „Die kubanische Wissenschaft ist das Ergebnis eines klaren politischen Willens und der Absicht, diese dafür einzusetzen, um die Bedürfnisse zu befriedigen“.