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LUANDA - „Kifangondo und Cuito Cuanavale sind Teile Angolas und seiner Geschichte, die tief in den patriotischen Gefühlen der Kubaner verwurzelt sind“, sagte der erste Vizepräsident Miguel Díaz-Canel gestern.

Im Rahmen seines Aufenthaltes in Angola aus Anlass der Amtseinführung von Präsident Joao Lourenço besichtigte Díaz-Canel gestern das Nationale Museum der Militärgeschichte in Luanda.

Bei der Führung wurde er von Cándido van Dunem, dem Minister der Kämpfer-Veteranen, und Silvestre Antonio Francisco, dem Direktor der Institution, begleitet, die rund 10.000 Ausstellungsstücke in Bezug auf den Kampf um die Unabhängigkeit aufbewahrt.

„Dieses Museum hat aus unserer Sicht die enorme Verantwortung, die künftigen Generationen mit dieser schönen und heroischen Geschichte bekannt zu machen“, schrieb Díaz-Canel in das Gästebuch.

Die Kubaner seien stolz auf diese Geschichte, sagte er und bemerkte, es sei ein gesunder Stolz, ohne Eitelkeit.

„Wir kamen in dieses Land, um zusammen mit den angolanischen Brüdern für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen und dann zum Frieden und zur Wiederherstellung des Landes beizutragen“, sagte er.

Danach traf er sich mit kubanischen Mitarbeitern, die in diesem afrikanischen Land tätig sind.

Am Mittwoch ehrte der erste Vizepräsident Kubas auch den internationalistischen Kommandanten Raúl Díaz Argüelles, der am 11. Dezember 1975 im Kampf fiel, einen Monat vor der Proklamation der Souveränität.

Er hatte auch ein Treffen mit Präsident Lourenço, bei dem beide Seiten die historischen Bindungen der Freundschaft zwischen den Völkern und Regierungen von Kuba und Angola würdigten.

Heute, am letzten Tag seines viertägigen Besuchs, wird Diaz-Canel das Denkmal der Helden der Schlacht von Kifangondo, am 10. November 1975, aufsuchen.