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LUANDA, Angola — „Es ist unglaublich, wie Sie sich entwickelt haben, und das spricht davon, dass der Frieden notwendig war“, hob Miguel Díaz-Canel Bermúdez bei seiner Ankunft in dieser Hauptstadt zur Amtsübernahme des gewählten Präsidenten von Angola, Joao Lourenço, hervor.

Der Erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates Kubas wurde am Flugterminal 4. Februar vom Minister Ehemaliger Kämpfer Cándido Pereira van Dunem empfangen.

Nachdem er seinen Eindruck davon zum Ausdruck brachte, wie schön Luanda abends aus der Luft aussehe, dankte er auch im Namen des Präsidenten des Staats- und des Ministerrates, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, für die Einladung zur Amtseinführung von Lourenço. Er erläuterte, dass die intensive Arbeit des kubanischen Staatschefs nach den von Hurrikan Irma hervorgerufenen Schäden ihn daran hinderten, die Reise zu unternehmen.

Van Dunem bedeutete seinerseits Díaz-Canel, er solle sich wie zu Hause fühlen, während er das Interesse bekundete, die bilateralen Beziehungen auszuweiten.

Der Erste Vizepräsident Kubas traf am Montag um 19:00 Uhr Ortszeit in der Hauptstadt Angolas zu einem Aufenthalt ein, der noch bis Donnerstag andauern wird. Wie die Agenda vorsieht, wird er einer der Würdenträger sein, die am Wechsel des Präsidentschaftsamtes des scheidenden Staatschefs José Eduardo dos Santos zu Lourenço teilnimmt, welcher am 23. August mit über 61 % der gültigen Stimmen die Wahlen gewann.

Díaz-Canel wird dem ersten Präsidenten und Gründungsvater Angolas Antonio Agostinho Neto, dem kubanischen Kommandanten Raúl Díaz Argüelles (der 1975 bei durch die Explosion einer Mine starb) und den Helden der Schlacht von Kifangondo, ausgetragen einen Tag vor der Erklärung der Souveränität Angolas, am 11. November 1975, seinen Tribut zollen.