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LUANDA – Ein Blumengebinde mit gelben und weißen Blumen legte heute der derste kubanische Vizeepräsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel vor dem Denkmal des Gründungsvaters der angolanischen Nation Antonio Agostinho Neto (1922-1979) nieder.

Bei seiner ersten Aktivität, nachdem er gestern Nacht in Angola angekommen war, um an der Amtsübernahme des Präsidenten Joao Lourenço teilzunehmen, wurde Díaz-Canel vom Minister der Ehemaligen Kämpfer, Cándido Pereira van Dunem begleitet.

Das Denkmal für Neto befindet sich auf dem Unabhängigkeitsplatz, auf dem der Dichter und Arzt in der Nacht zum 11. November 1975 die Unabhängigkeit Angolas verkündet hat.

Anschließend begab er sich zum Platz der Republik im Denkmal von Dr. Antonio Agostinho Neto, um an der Übergabe des Amtes von José Eduardo dos Santos an Lourenço teilzunehmen, einem General der Reserve, der die Wahlen vom 23. August mit 61 % der Stimmen gewonnen hatte.

„Es ist unglaublich, wie sich alles entwickelt hat und das zeigt, dass nur der Friede gefehlt hat“, sagte Díaz-Canel, als er gestern Nacht in Luanda angolanischen Boden betrat.

Bis zum Donnerstag wird Díaz-Canel unter anderem dem kubanischen internationalistischen Kommandanten Raúl Díaz Argüelles die Ehre erweisen, der 1975 durch eine Minenexplosion ums Leben kam und den Helden der Schlacht von Kifangondo, die am 10. November 1975, einen Tag vor der Proklamation der angolanischen Unabhängigkeit, stattfand.

KUBA IMMER AN DER SEITE ANGOLAS

LUANDA – Der erste kubanische Vizepräsident Miguel Díaz-Canel bekräftigte heute, dass Kuba immer an der Seite Angolas stehe, mit dem es historische Bindungen enger Brüderlichkeit, der Solidarität, im kulturellen und politischen Bereich vereine.

„Wir sind hierhergekommen, um unsere Bereitschaft zur Zusammenarbeit in allen Programmen zu bekräftigen, die die Volksbewegung für die Befreiung Angolas entwickelt“, sagte Díaz-Canel bei seiner Ankunft auf dem Platz der Republik im Denkmal von Dr. Agostinho Neto, wo er an der Amtsübernahme des Präsidenten Joao Lourenço teilnahm.

„Wir werden nie vergessen, dass Männer und Frauen dieser Erde, die als Sklaven nach Kuba gebracht wurden, an unseren Kämpfen für die Unabhängigkeit teilnahmen“, sagte er.

„Zusammen mit den Angolanern beteiligten wir uns an der Befreiung Angolas, an der Befreiung der afrikanischen Völker und ander Ausrottung der Apartheid. Deswegen sind wir weiter im Kampf vereint, Kameraden“, sagte er vor Journalisten.

(Con información de PL)