OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Luis Mario Rodríguez

Bei den Feierlichkeiten anlässlich des Datums, das wir heute im Kontext des Welttreffens der Jugend und Studenten begehen, wurde im Hauptmedienzentrum von Sotschi der großen Meilensteine der Russischen Revolution gedacht sowie der Rolle Lenins und der sozialistischen Länder bei der Erlangung der fundamentalen Menschenrechte. Von daher gibt es, wie der Präsident des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation Gennady Zyuganow sagte, Hunderte von Delegationen aus aller Welt, die am Gedenken des 100. Jubiläums des Ereignisses teilnehmen, „was ein Beispiel für alle darstellt“.

„Ohne Sozialismus, ohne Gerechtigkeit, ohne Freundschaft unter den Völkern, ohne gleiche Möglichkeiten für alle Jugendliche ist es unmöglich, die Probleme zu lösen, der die Jugend sich gegenübersieht. Es braucht ein System, in dem Liebe und Gleichheit herrschen. Unsere Sache ist eine gerechte. Ohne den Sozialismus ist unser Planet verdammt“, behauptete Zyuganow und versicherte, dass Fidel und Che Fortsetzer der Sache Lenins gewesen seien, indem sie alles für die Befreiung der Menschheit getan hätten.

Der Erziehungsminister Weißrusslands Igor Karpenko hielt fest, dass die Oktoberrevolution eine leuchtende Seite in Buch der Geschichte gewesen sei mit sozialen und politischen Umwandlungen. „Dank ihrer wurde in Belarus eine eigene Wissenschaftsschule geboren, die bis heute mit der Akademie der Wissenschaften in Russland kooperiert. Heutzutage haben unsere Jugendlichen das Recht auf Bildung, kostenlose Ausbildung und auf freien Zugang zu medizinischer Behandlung. Nur der Sozialismus und die Verantwortung des Staates gestatten es, diese realen Möglichkeiten zur Sozialisation der Jugendlichen anzubieten“, sagte er.

Von Granma angefragt zur Bedeutung des Datums, antwortete der kubanische Intellektuelle und Autor des Blogs “La Pupila Insomne” (Die schlaflose Pupille) Iroel Sánchez, es habe nicht nur der Welt einen Impuls gegeben, sondern den Arbeitern, die Marx als das Bindeglied des Klassenkampfes und Motor der Geschichte definierte. „Für jeden, der die zeitgenössische Welt und die Prozesse der heutigen Zeit verstehen will, ist Lenin eine Referenz.“

Bei dem Treffen erhielt Aleida Guevara March die Gedenkmedaille zur Hundertjahrfeier der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution sowie ein Buch mit unveröffentlichten Aufnahmen des heldenhaften Guerilleros. Außerdem wurde eine Ausstellung zur Erinnerung an das historische Ereignis eröffnet.