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Der erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats bei seinem Rundgang durch die archäologische Stätte Samaipata. Photo: Prensa Latina

LA PAZ - Der erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Kubas Miguel Díaz-Canel Bermúdez besuchte am Sonntag, am vierten Tag seines Staatsbesuchs in Bolivien, die archäologische Stätte Samaipata.

Díaz-Canel war nicht nur daran interessiert, dieses Juwel vorinkaischer Kultur kennenzulernen, sondern er besuchte auch die Ortschaft gleichen Namens, die im Tagebuch von Che Guevara erwähnt ist.

Díaz-Canel konnte dort feststellen, dass sich die Bewohner von Samaipata daran erinnerten, als der argentinisch-kubanische Revolutionär und seine Guerilla durch dieses Gebiet kamen.

Seit vergangenen Donnerstag stattet der erste Vizepräsident Kubas Bolivien einen offiziellen Besuch ab, um die Beziehungen der Brüderlichkeit und Solidarität zwischen beiden Ländern zu festigen und Che Guevara im 50. Jahr seines Todes die Ehre zu erweisen.

Im Besuchsprogramm war auch ein Rundgang durch La Higuera vorgesehen, dem Ort, an dem der Guerillero ermordet worden war, aber die schlechten Wetterverhältnisse machten es der kubanischen Delegation unmöglich, den Ort zu erreichen.

Díaz-Canel war in Begleitung des bolivianischen Verteidigungsministers Reymi Ferreira, dem Botschafter Boliviens in Kuba Juan Ramón Quintana, dem kubanischen Botschafter in La Paz Benigno Pérez und dem Generalkonsul Kubas in Der Stadt Santa Cruz Raúl Sánchez.

Am Abend zuvor hatte der erste Vizepräsident Che Guevaras bei einem Rundgang durch die historischen Orte in Vallegrande gedacht, wo die Spuren des revolutionären Führers auf bolivianischem Boden überall zu finden sind.

Er besuchte auch zusammen mit der ihn begleitenden Delegation den „Graben der Guerilleros“, wo die sterblichen Überrste von Tamara Bunke (Tania), der einzigen Frau in der Guerilla, und einer weiteren Gruppe von Kämpfern gefunden worden waren.

Er besuchte auch das Ernesto bChe Guevara Denkmal, das an der Stelle errichtet wurde, an der seine sterblichen Überreste und die einiger seiner Kampfgefährten drei Jahrzehnte lang begraben lagen.