OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Das Wohlergehen der Kleinsten ist eine ständige Sorge Photo: Juvenal Balán

Zahlreich sind die Beispiele für die Fürsorge des kubanischen Staates zum Schutze seiner Bevölkerung, insbesondere der Kinder, in all den Jahren der Revolution. Teil dieses Schutzes besteht jedoch darin, die Wahrnehmung der Risiken herauszubilden, die aus schädlichen Phänomenen internationalen Charakters erwachsen. Auch wenn diese hierzulande nicht stark ausgebildet sind, ist das beste Schutzschild dagegen die Bewusstmachung und Vorbereitung auf deren Bekämpfung und Vorbeugung.

Ein Beispiel dafür ist die Geißel des Menschenhandels und der Schutz der Kinder, Angelegenheiten, die vom Ausschuss der Betreuung der Jugend und Kinder und der Gleichberechtigung der Frauen diskutiert wurden.

Dr. Isabel Moya, Direktorin des Verlags der Frauen, erklärte, dass in unserem Land Drohungen, Nötigungen oder andere Formen der Einschüchterung zur Ausführung dieses Verbrechens nicht üblich sind. «Die kubanische Realität ist anders als die anderer Länder, wo die sexuelle Ausbeutung von Erwachsenen, Mädchen und Jungen mit Netzen des organisierten Verbrechens verbunden sind», fügte sie hinzu.

Die Betreuung der Kinder ist stets ein vorrangiges Thema der Revolution gewesen. Photo: Juvenal Balán

Es wurde jedoch eine Gruppe von Kubanern identifiziert, die ins Ausland reisen oder dort ihren Wohnsitz haben und mit Ausländern in Verbindung stehen, die während der Anwerbung der meistenteils jungen Opfer falsche Arbeitsversprechungen mit wirtschaftlichen Vorteilen machen, wofür sie sich um Einladungen oder andere Migrationsdokumente kümmern.

Wie Isabel Moya ausführte, wird angesichts dieser Tatsachen der kubanische Frauenverband zusammen mit den Organismen und Einrichtungen der Zivilgesellschaft und anderer im Verlaufe des kommenden Jahres einen Aktionsplan entwickeln, um das Verbrechen zu konfrontieren und Kinder und Heranwachsende vor dem Verkauf, Prostitution, Benutzung zur Pornografie, Menschenhandel und anderen Formen des sexuellen Missbrauchs zu schützen.

Die Abgeordnete aus Cienfuegos Yusimí González hob hervor, dass auch wenn die Geißel nicht sichtbar ist und es viel Verwirrung über deren Auswirkungen gibt, man Strategien abstimmen müsse, damit die Familien erkennen könnten, was vor sich geht und dass Kinder und Jugendliche am meisten gefährdet sind.

Der Leiter der Abteilung für Sozio-humanitäre und Menschenrechte des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen Juan Antonio Quintanilla Roma erklärte, dass diesbezüglich in den letzten Jahren den Meinungen der Kinder im Verlauf administrativer und juristischer Prozesse stärkeres Gewicht eingeräumt wurde und deren höhere Interessen ordnungsgemäß in der Gesetzgebung des Landes verankert sind.

Man kann jedoch nicht sagen, dass bereits alles erreicht worden wäre, hob der Abgeordnete der Provinz Granma Reinier Bernal hervor.

«Wir müssen in unseren Gemeinden die Vorbeugung und Aufdeckung der wichtigsten Probleme der Minderjährigen verstärken, deren Schutz gefährdet ist», fügte er hinzu.

«Wir müssen das Erreichte perfektionieren und die juristischen Kenntnisse unserer Gesellschaft weiter fördern. Die dafür notwendige Struktur, Weiterbildung und Mechanismen der Verbreitung haben wir», hob die Justizministerin María Esther Reus hervor.