OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Der ecuadorianische Staatschef erhält am Freitag in einer feierlichen Zeremonie im Revolutionspalast in Havanna den José Martí Orden, die höchste Auszeichnung, die der Staatsrat ausländischen Persönlichkeiten verleiht.

„Ich werde den Orden, mit dem Namen des Apostels jetzt an der Brust tragen, aber ich habe Martí schon immer im Herzen getragen“, sagte Correa zu der bevorstehenden Ordensverleihung.

Der 1972 eingerichtete Orden wird kubanischen und ausländischen Bürgern und Staats- und Regierungschefs verliehen, die Großes für den Frieden und die Menschheit geleistet haben, sich durch außerordentliche Beiträge im Bereich Erziehung, Kultur, Wissenschaft und Sport hervorgetan haben oder herausragende Verdienste in der kreativen Arbeit erworben haben.

Unter denjenigen, die diese Auszeichnung erhalten haben, befinden sich lateinamerikanische Präsidenten wie Hugo Chávez, Nicolás Maduro, Evo Morales und Salvador Allende sowie Freunde des kubanischen Volkes und Persönlichkeiten der Kultur Kubas wie Nicolás Guillén, Alicia Alonso und Cintio Vitier.

Während der Kulturnacht, die am Donnerstag an der Technologischen Universität Havannas José Antonio Echeverría (CUJAE) mit in Kuba lebenden ecuadorianischen Landsleuten stattfand, scherzte Correa, dass er schnell gekommen sei, um den Orden und den Doktor Honoris Causa zu erhalten, bevor sie den Irrtum bemerkten, den sie dabei seien zu begehen.

Am letzten Tag seines offiziellen Besuchs in Kuba steht am Morgen ein Besuch Correas an der Universität Havanna auf dem Programm, wo man ihm die Ehrendoktorwürde verleiht und er einen Vortrag halten wird, danach eine Ehrung José Martís auf dem Platz der Revolution und der Empfang und die Gespräche mit dem Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Kubas Raúl Castro Ruz.

In Santiago de Cuba erwies Correa dem Nationalhelden José Martí und dem Comandante Fidel Castro Ruz die Ehre, vor deren Gräbern er sich sehr bewegt zeigte. Es ist dies die letzte Reise, die er als Präsident dieses lateinamerikanischen Bruderlandes unternimmt.

Nachdem er Martí und Fidel die Ehre erwiesen hatte, dankte er Kuba für die Inspiration, das Vorbild und die Gelegenheit, die Geschichte zu besuchen.

Er betonte, er sehe es als große Ehre an, das Privileg gehabt zu haben, den Führer der Revolution kennengelernt zu haben, sein Freund gewesen zu sein, aber vor allem seine Ratschläge empfangen zu haben.

Während der Kulturnacht mit seinen Landsleuten und kubanischen Studenten in der CUJAE dankte der Parteiführer der Alianza País für alles, was Kuba mit seinen Ärztebrigaden und Rettungstrupps nach dem Erdbeben im April 2016 für sein Land getan habe sowie für den Beitrag, den es ein Jahrzehnt lang an technischer Hilfe im Bereich Gesundheit und Bildung geleistet habe.

Correa Delgado wurde zum „Berühmten Sohn Santiago de Cubas“ erklärt, die höchste Anerkennung, die das Parlament der Stadt im Namen des Volkes dieses heldenhaften Teils Kubas verleiht.

Der Präsident Ecuadors ist im Besitz verschiedener Titel sowohl als Politiker als auch als Ökonom, darunter sind 14 Ehrendoktortitel verschiedener Universitäten der Welt. Er ist der Führer der Bürgerrevolution seines Landes, eine Bewegung, die, jetzt mit Lenin Moreno an der Spitze der Regierung, wiedergewählt wurde.

In Santiago de Cuba besuchte Correa das historische Museum 26. Juli und das Stadtzentrum Abel Santamaria, wo Ecuador zur Errichtung von 560 Wohnungen in 28 fünfstöckigen Gebäuden für die Familien beitrug, die von Hurrikan Sandy im Jahr 2012 geschädigt wurden. (ACN)