OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Eduardo Palomares

HOLGUÍN – Voller Freude und Begeisterung, gerade so, als wären keine 57 Jahre vergangen, erinnerte Adolfo Begdadi Herrera, begleitet von Studenten aller Fakultäten, jungen Arbeitern und Mitgliedern der Revolutionären Streitkräfte sowie des Innenministeriums, an die Ankunft der Siegeskarawane in Holguín.

Er war einer der Festredner auf der Veranstaltung der Gemeinde Oscar Lucero, ehemals Standort des 7. Regiments, an das man traurige Erinnerungen hat, da es von Batista befohlene Strafaktionen gegen die Revolutionären Streitkräfte durchführte und gegen die Bevölkerung, die diese unterstützte. Er hob hervor, dass die Provinz Holguín, die reich an sozialen Einrichtungen wie Gesundheitszentren und Schulen ist, in nichts mehr an die Verhältnisse von 1959 gemahnt, als die siegreichen Rebellen auf dem Weg nach Havanna dort hindurch zogen.

Elizabet Cuenca Peña, Schülerin des Gymnasiums Enrique José Varona, sagte, es sei ein unvergessliches Erlebnis gewesen, zu den 57 Jungen und Mädchen zu gehören, die sich in der damaligen Kaserne versammelten, nachdem sie früh am Morgen ein ähnliches Kontingent aus der Provinz Granma abgelöst hatten.

Wenige Minuten bevor im Haus der Kämpfer in der Stadt Holguín der Dialog der Generationen stattfand – nach dem Akt, an dem u. a. Ernesto Santiesteban vom Politbüro und Julio César Estupiñan, Präsident der Provinzversammlung, teilnahmen – hatte die 17jährige erfahren, dass Idinio Macías nur geringfügig älter als sie gewesen war, als er durch seine Rolle als Mitkämpfer in der Zweiten Östlichen Front Frank País das Recht erwarb, Fidel und die Siegeskarawane zu begleiten.

Die Teilnehmer an dem Gedenk-Konvoi absolvierten ein intensives Programm, das am Nachmittag den Besuch des Untergrundmuseums und des Geburtshauses von Calixto García einschloss, Orte in der Provinzhauptstadt, die mit der Geschichte verbunden sind.

In den Morgenstunden des heutigen Montags wird die Gruppe die Grenzen der Provinz Las Tunas erreichen, wo sie von Jugendlichen dieses Territoriums erwartet wird – ein weiterer Abschnitt des Gedenkens an Fidel Castro und seine Bärtigen auf ihrem Weg nach Havanna.

In der ehemaligen Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba hatte die historische Karawane am 2. Januar begonnen. Seit ihrer Abfahrt reihten sich Darsteller der Geschehnisse und Vertreter der neuen Generationen ein. Während sie kubanische Fahnen und Flaggen der Bewegung des 26. Juli sowie solche ihrer jeweiligen Jugend-und Studentenorganisationen schwenken, durchquerten die Teilnehmer, die sich zuvor besonders verdient gemacht hatten, an Bord von Kriegsfahrzeugen die Territorien von Santiago und Granma. In letzterer Provinz fand der Hauptakt in Bayamo statt – auf dem ersten Revolutionsplatz Kubas, auf dem vor 57 Jahren Fidel und seine Rebellen empfangen worden waren.