OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Das Hotelangebot ist im Anstieg begriffen und man verfügt bereits über 69.500 Zimmer Photo: Archivo

Etwa 40 Hotels, was 18.000 neue Zimmer bedeutet, die mittelfristig eingeweiht werden können, befinden sich zur Zeit in Kuba im Bau. Das Land setzt weiterhin auf ein anhaltendes Wachstum der touristischen Industrie, da sich diese als Lokomotive der Wirtschaft erweist.

In diesem Sinne ergibt sich das für dieses Jahr projizierte aus den Möglichkeiten des Sektors und diese beinhalten die Ankunft von 5. 100 000 Besuchern, was im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 7,4 % bedeuten würde, wie der Minister für Tourismus Manuel Marrero bekanntgab.

Dafür werden schon frühe Signale ausgesendet, denn bereits jetzt, fünf Tage früher als 2018, trafen eine Million internationale Besucher ein. Deshalb ist, wenn der Rhythmus, der sich seit Beginn des Jahres abzeichnet, beibehalten wird, das avisierte Ziel möglich. Im Januar konnte man schon einen Anstieg von 9 % mehr als im gleichen Monat des letzten Jahres verzeichnen.

Dabei ist hervorzuheben, dass das vorgesehene Wachstum nicht nur auf neuen Investitionen basiert, sondern auch auf einem ansteigenden Plan der Modernisierung und Aktualisierung bereits bestehender Hotels. Die Diversifizierung des Angebots ergibt sich aus der Entwicklung des Eventtourismus und der Erweiterung der Einrichtungen hohen Standards in Havanna.

In nicht allzulanger Zeit wird man die Ergebisse bei der Internationalen Tourismusmesse unter Beweis stellen können, eine Gelegenheit, zu der die Eröffnung von mehr als zehn neuen Unterkünften und die Wiedereingliederung von 1.121 Zimmern, angekündigt wurden, die nicht mehr genutzt worden waren.

In unterschiedlichen Bauphasen befinden sich die Hotels Prado y Malecón, Corona, Metropolitano, Gran Hotel. Restaurierungsarbeiten finden im Habana Riviera, Habana Libre, Deauville, Lincoln, Sevilla, Cohíba, Colina, Vedado, St. Johns, Neptuno Tritón und Copacabana statt. Für den Wiederaufbau sind fünf weitere vorgesehen, darunter das bekannte New York.

Ein solch breites Investitionsprogramm macht auch Dienstleistungen außerhalb des Hotelbereichs erforderlich – wie die Marinas von Tarará und Hemingway und der Golplatz von Capdevila; außerdem Freizeit- und Gastronomiezentren.

Sicherer Tourismus und Qualität

Die Tourismusbehörden schätzen, dass in diesem Jahr die Einnahmen zum ersten Mal die 3 Milliarden Dollar überschreiten werden, was ein Wachstum von 17 % bedeuten würde.

Bessere Qualität und Diversität im Service zusammen mit der Sicherheit, die das Land bietet, sind dabei die wichtigsten Säulen. Sie schaffen die Voraussetzungen, dass die Besucher ihren Aktivitäten ohne Angst oder Unsicherheit nachgehen können.

Diese Bedingungen kommen auch in Nachrichten wie dem zweiten Platz beim Travellers’ Choice Preis 2019 für den Strand von Varadero zum Ausdruck. Im Jahr 2018 erhielten das Hotel Princesa del Mar in Varadero, das Gran Hotel Kempinski und das Nacional de Cuba, beide in Havanna, in verschiedenen Kategorien World Travel Awards, die höchste Anerkennung für die Vorzüglichkeit von allem, was mit der globalen Industrie der Reisen und des Tourismus auf Weltniveau zusammenhängt.

Könnte der kubanische Tourismus solche Ehren erhalten und wieder einmal den Rekord an ausländischen Besuchern brechen, wenn das State Departement der USA Recht hätte, uns in die Liste der Länder einzufügen, die man seine Landsleuten empfiehlt besser nicht zu besuchen?

Das ist nur ein weiteres Schurkenstück, das seit November 2017 in Kraft ist, um die Anstrengungen unseres Landes in seiner wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung voranzukommen, zu sabotieren. Und es beeinträchtigt uns, wie die schon ewig dauernde Blockade, weil die Zahl der Touristen aus den USA, die zuvor ein Wachstum von 175 % aufgewiesen hatte, nach dieser Warnung um 40 % sank.

Aber die Menschen aus anderen Breitengeraden kommen weiter nach Kuba. Sie werden angezogen vom angenehmen Klima, der Schönheit der Umwelt und der Kultur und von der Sicherheit. Gleichzeitig wenden sich in seinem eigenen Land verschiedene Sektoren gegen Trump, wozu z.B. die Führung des wichtigsten Verbandes der Reiseunternehmer gehört, die versichern, dass der Archipel ein „sicheres Reiseziel“ ist.

Die US-Organisation Cuba Educational Travel gab bekannt, dass bei einer anonymen Umfrage unter Bürgern dieses Landes, 99,13 % sagten, sie hätten sich während des Aufenthalts in Kuba „sehr sicher“ oder „sicher“ gefühlt. Diese Meinung vertraten übrigens auch die Senatoren, die hierher reisten und das Märchen von den Schallangriffen auf das diplomatische Personal der Botschaft in Havanna nicht geglaubt haben. Deswegen setzten sie sich auch für die Wiederherstellung besagter Mission ein.

Andere Gründe könnten in der Excelencias Auszeichnung als sicheres Reiseziel für den Tourismus liegen, die der kubanische Tourismusminister auf der XXXVIII. Internationalen Tourismusmesse in Madrid erhielt; oder auch bei Events erster Güteklasse und den Besuchen von Würdenträgern und Persönlichkeiten aus aller Welt, die nach Kuba kommen, um die Beziehungen der Freundschaft und Zusammenarbeit zu stärken.

Auch diese Bindungen schaffen Vertrauen für Investitionen. Zwei Beweise: die Gesellschaft Melía konsolidiert ihre Präsenz in Kuba, wo sie über 34 Hotels und 14. 661 Zimmer verfügt und auch die angesehene asiatische Kette mgm Muthu Hotels wird im ersten Halbjahr dieses Jahres ihr viertes Hotel eröffnen. Können so viele sich irren? Wer verliert mehr?