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Leonel Suárez wird versuchen, seine Punktausbeute am zweiten Wettkampftag des Zehnkampfes zu verbessern, vor allem durch seine Stärke im Speerwurf Photo: Ricardo López Hevia

Trotz der Hitze und der gnadenlosen Sonne, die das Stadion Joao Havelange peinigt, ist den kubanischen Leichtathleten kalt, nachdem sich nach und nach die Finalchancen der meisten verzogen haben.

Bis jetzt haben nur Yorgelis Rodríguez mit Landesrekord im Siebenkampf und Yoandy Lescay mit persönlicher Bestzeit über 400 Meter ansehnliche Leistungen erbracht – neben der Bronzemedaille von Denia Caballero im Diskuswerfen, die nicht gering geschätzt werden sollte, auch wenn die Athletin aus Villa Clara weit hinter ihren Möglichkeiten zurückblieb.

Letzteres ist aber genau der Knackpunkt der überwiegenden Mehrheit der Kubaner im Stadion Joao Havelange, einem Szenarium, das Schauplatz sehr schwacher Leistungen war, weit entfernt von persönlichen Bestleistungen, sowohl überhaupt, als auch die bisherige Saison betreffend. Der jüngste Fall ist der des Sprinters Reynier Mena, der über 200 Meter enttäuschte, obwohl seine langen Schritte ihn ins Semifinale gebracht hatten.

Über seinen Lauf, den er als Letzter beendete, bleibt noch zu sagen, dass es derselbe war, den Usain Bolt bestritt, der jamaikanische Blitz, der problemlos ins Finale kam, für das sich sein vermeintlich großer Rivale, Justin Gatlin aus den Vereinigten Staaten, gar nicht qualifizierte.

Für Kuba scheiterte Roberto Janet im Hammerwurf bereits in der Qualifikation, was dem zweifachen Weltmeister in dieser Disziplin, dem Polen Pavel Fajdek, allerdings ebenfalls passierte, während die Zehnkämpfer Leonel Suárez und Yordani García nach den ersten fünf Disziplinen den ersten Wettkampftag auf den Positionen 15 und 17 beschlossen. (Sportredaktion)