OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Dem kubanischen Duo Martinez-Diaz steht nur noch ein Qualifikationsspiel, gegen Kanada, bevor. Foto: Roberto Morejon, Speziell für Granma

RIO DE JANEIRO – Wenn es schon eine Verwegenheit war, die brasilianischen Bronzemedaillengewinner von 2015 im Beachvolleyball zu schlagen, so verleiht der Schlag, den sie den Letten Aleksandrs Samoilovs-Jānis Šmēdiņš am Dienstag versetzten, den Kubanern Sergio Martinez-Nivaldo Diaz eine ungebräuchliche Dimension.

Als diese jungen Männer aus Havanna abreisten, empfahl mir ein befreundetes Mitglied der Delegation, ich solle Platz für sie auf diesen Seiten einplanen, weil sie bestimmt Aufsehen erregen würden. Und ich muss die Richtigkeit dieser Worte voll anerkennen, zur Freude all derer, die mit diesem Duo sympathisieren, das sich mit seinem Feuer seinen Weg in die internationale Arena bahnt.

Der Sieg 2-1 (23-21, 19-21,15-9) gegen die erfahrenen Samoilovs-Smedins bringt die Unseren in eine günstige Position, ins Achtelfinale zu gelangen. Es fehlt ihnen noch ein Spiel in der Anfangsphase des Wettbewerbs, gegen die Kanadier Chaim Schalk-Bewn Saxton, am Donnerstag.

Die besiegten Letten bilden seit 2013 ein Duo, haben zwei Goldmedaillen des Grand Slam inne und waren in verschiedenen Evente in Europa stets unter den ersten zehn.

Wie aus den Spielstatistiken hervorgeht, schlug Nivaldo seine Bälle mit einer Geschwindigkeit von 96 Kilometern pro Stunde, während der schnellste von Samoilovs 79 km/h aufwies. Nicht nur das, der Kubaner führte 23 der 30 eingeleiteten Angriffe zum Ziel und von seinen 30 Aufschlägen gingen nur zwei daneben, während er zwei direkte Punkte gewann.