
BEIJING – China hat auf die verlogenen und politisch motivierten Anschuldigungen der US-Regierung gegen den Führer der kubanischen Revolution, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, reagiert. „Wir lehnen den Missbrauch juristischer Mittel und den Druck auf Kuba unter jeglichem Vorwand durch externe Kräfte ab“, erklärte Guo Jiakun, Sprecher des chinesischen Außenministeriums, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz.
Er fügte hinzu: „Die Vereinigten Staaten sollten die Sanktionen und Gerichtsverfahren gegen Kuba einstellen und aufhören, bei jeder Gelegenheit mit Gewalt zu drohen.“ Damit bezog er sich auf die systematischen Äußerungen von Vertretern des Weißen Hauses – darunter Präsident Donald Trump –, die den Sturz der Revolutionsregierung und die Möglichkeit eines bewaffneten Angriffs propagieren. Diese Äußerungen gingen mit der Eskalation der Zwangsmaßnahmen zur Schwächung der kubanischen Wirtschaft einher.
Der Sprecher des Außenministeriums betonte Chinas unerschütterliche Position: Sein Land „unterstützt Kuba entschieden bei der Wahrung seiner Souveränität und nationalen Würde und im Kampf gegen Einmischung von außen.“
Er bekräftigte außerdem, dass China generell „einseitige Sanktionen, die keine Grundlage im Völkerrecht oder eine Autorisierung durch den UN-Sicherheitsrat haben, konsequent und entschieden ablehnt“.




