In der Nähe des Gebäudes der Vereinten Nationen wurden gestern mehrere Plakate aufgehängt, die den Wirtschaftskrieg anprangern, den die Regierung der Vereinigten Staaten seit mehr als sechs Jahrzehnten gegen Kuba führt.
Die grafische Darstellung zeigt nicht nur die Folgen dieser völkermörderischen Politik, die als Blockade bezeichnet wird und deren Aufhebung gefordert wird, sondern spricht auch von einem Land, das sich trotz des Drucks nicht unterwirft, von einer internationalen Gemeinschaft, die seit 32 Jahren nicht gleichgültig geblieben ist, und vom Volk, das ein anderes Volk respektiert und den Anstand zeigt, der seiner Regierung fehlt.
Während gute Menschen in New York und anderen Breiten fordern, dass dieser Versuch, die Insel zu ersticken, gestoppt wird, diskutiert man heute am Sitz der UN über den Resolutionsentwurf "Notwendigkeit der Beendigung der von den USA auferlegten wirtschaftlichen, kommerziellen und finanziellen Blockade gegen Kuba". Die Abstimmung erfolgt morgen.
"Wir verteidigen die Wahrheit Kubas und der internationalen Gemeinschaft, die die US- Regierung mit beispiellosem Druck manipulieren und verändern will. Ihre korrupte politische Clique fürchtet, erneut von der überwältigenden Mehrheit der UNO gegen ihre Maßnahmen der wirtschaftlichen Erstickung und des Leidens gegen das kubanische Volk isoliert zu werden", schrieb in dem sozialen Netzwerk X Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla.
Der Zynismus des Weißen Hauses werde heute wieder in einer künstlichen und besonders aggressiven Rede eines Sprechers zu hören sein, der "von oben herab" mit Täuschungen versuchen wird, den langen Völkermord gegen das kubanische Volk zu bestreiten.
Historisch an der Seite Kubas werden die meisten Länder der Welt wieder die Antwort geben, die Wahrheit und Gerechtigkeit verlangen.




