Die Weißrussische Nationale Akademie der Wissenschaften und das kubanische Landwirtschaftsministerium (Minag) unterzeichneten ein Memorandum über die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit und den Ausbau der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
Zum Abschluss des Besuchs einer weißrussischen Delegation in Kuba, so ACN, besuchten Wissenschaftler und Direktoren landwirtschaftlicher Einrichtungen des osteuropäischen Landes in den letzten Julitagen Forschungszentren, Unternehmen, Genossenschaften und landwirtschaftliche Betriebe im Westen Kubas und unterzeichneten die Grundlagen für die Zusammenarbeit, die Einrichtung einer gemeinsamen Forschung und Verarbeitung im Rahmen koordinierter Richtungen.
Sie sehen auch die Kommerzialisierung der Ergebnisse gemeinsamer Aktivitäten in den Republiken Weißrussland und Kuba sowie in Drittländern, den Austausch von Informationen und Technologien und die Nutzung der wissenschaftlichen Infrastruktur beider Seiten vor.
Dmitry M. Bogdanovich, Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums der Weißrussischen Akademie der Wissenschaften für Tierzucht, und Telce González Morera, Direktor für Wissenschaft, Technologie, Innovation und Umwelt des kubanischen Landwirtschaftsministeriums, erklärten bei der Patentierung des Dokuments, dass es die wissenschaftlichen und technischen Potenziale der beiden Länder stärke.
Medienberichten zufolge gilt die Vereinbarung für drei Jahre und kann von jeder Seite mit einer Frist von sechs Monaten gekündigt werden, wobei sie ihre Absicht zum Ausdruck bringt, die Vereinbarung auszusetzen oder neu zu verhandeln, andernfalls verlängert sie sich automatisch um fünf Jahre.
Ferner wird festgelegt, dass die Zusammenarbeit zwischen den Partnern durch die Durchführung von Forschungs- und Innovationsprojekten, die Organisation gemeinsamer Programme für hochqualifiziertes wissenschaftliches Personal sowie die Erstellung wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Informationen erfolgen soll.
Zu den Prioritäten gehören die Abhaltung gemeinsamer Konferenzen, Workshops und Sitzungen zu Themen von gemeinsamem Interesse, die Organisation von und die Teilnahme an Veranstaltungen der Vertragspartner in einem breiten Spektrum wissenschaftlicher Richtungen sowie der Austausch wissenschaftlicher und anderer Informationen.




