
An diesem Dienstag begann in Brasilien offiziell die Kampagne für die allgemeinen Wahlen am 2. Oktober, die den Expräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und den aktuellen Amtsinhaber Jair Bolsonaro als hauptsächliche Gegner sehen.
Laut einer Umfrage des „Instituto de Inteligencia en Investigación Estratégica y Consultoría“ (IPEC) führt der Kandidat der Arbeiterpartei derzeit mit 44 Prozent, gefolgt von Bolsonaro mit 32 Prozent.
Ab dem gestrigen 16. August können Kandidaten Anzeigen in der gedruckten Presse und auf digitalen Portalen schalten, Lautsprecher verwenden (bis zum 1. Oktober), Kundgebungen inszenieren (bis zum 29. September), Bildmaterial verteilen und Fußmärsche, Rennen oder Demos veranstalten, wie Prensa Latina ausführt.
Für diese Kampagne gibt es 12 registrierte Präsidentschaftskandidaten, die versuchen werden, mehr als 156 Millionen Wähler von ihren Projekten zu überzeugen. Wenn kein Kandidat 50 % der Stimmen erhält, wie mehrere Experten vorhersagen, findet am 30. Oktober ein zweiter Wahlgang statt.




