OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Die Überzeugung, dass Kuba den gegenwärtigen Ansturm der Regierung der Vereinigten Staaten überwinden wird, wurde an diesem Dienstag von Rogelio Polanco Fuentes, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Leiter ihrer ideologischen Abteilung, in der virtuellen Sitzung „Kuba wird siegen“ des Forums von São Paulo vorgebracht.

„Unser revolutionäres Heimatland steht weiterhin aufrecht angesichts der Blockade, der Aggressionen und des Terrorismus, die sie uns aufzwingen wollen", sagte Polanco, der bei dem Treffen die beispiellosen Medienattacken gegen den kubanischen revolutionären Prozess vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse auf der Größten der Antillen anprangerte.

Er sagte, dass die rebellische Insel heute eines der Kapitel des sogenannten nichtkonventionellen Krieges erlebe, in dem Taktiken eines vermeintlich gewaltfreien Kampfes verfolgt würden, um Chaos und Instabilität zu erzeugen, was alles zum Handbuch der Stärkung manipulativer Handlungen durch virtuelle Plattformen gehöre, die Fake News verbreiten und die Wahrheit entstellen.

An dem Solidaritätstreffen mit Kuba nahmen Vertreter der politischen Parteien und Organisationen der lateinamerikanischen und karibischen Linken teil, die den Beschluss ratifizierten, das Beispiel der kubanischen Revolution und ihre Bedeutung für die gerechte Sache der Welt zu verteidigen.

Das Forum von São Paulo entstand 1990 als Ergebnis der Initiative Luiz Inácio Lula da Silvas und Fidels, das erste Treffen linker politischer Bewegungen und Parteien in Lateinamerika und der Karibik zu feiern, und bildet seither einen Ort, an dem die progressiven Kräfte zusammenkommen, um gemeinsam Aktionen zur Bekämpfung des Neoliberalismus, des Kapitalismus und deren völkerfeindliche Politik zu koordinieren.

Kuba wird siegen

Der Widerstand des kubanischen Volkes bei der Verteidigung seiner Revolution wurde von Rogelio Polanco bekräftigt, als er auf dem virtuellen Treffen des Forums von São Paulo, das Kuba gegen die in letzter Zeit von außen geförderten und finanzierten Destabilisierungsversuche unterstützen soll, das Wort ergriff.

Johana Tablada, Stellvertretende Direktorin für Angelegenheiten der Vereinigten Staaten im Kubanischen Außenministerium, erklärte, dass derzeit eine Kampagne brutalen Drucks von der US-Regierung auf Länder ausgeübt werde, die sich nicht gegen die Insel ausgesprochen hätten, hauptsächlich Regierungen Lateinamerikas. Sie versicherte auch, dass es eine Ehre sei, an dieser Sitzung voller Solidarität, Liebe und Respekt für die edle Sache unseres Volkes und seine so oft angegriffene sozialistische Revolution teilzunehmen, und argumentierte, dass Kuba erneut einem beschämenden und zum Scheitern verurteilten Versuch seitens der USA ausgesetzt sei, zu zerstören, was wir lieben.

Bei der Moderation der Veranstaltung stufte Mónica Valente, Exekutivsekretärin des regionalen Forums, die Ereignisse als etwas ein, das von der Einheit des kubanischen Volkes mit seiner Regierung und seiner Partei besiegt werde. Als Haupthindernis für die soziale Entwicklung der Karibikinsel machte sie die kriminelle Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der USA verantwortlich.

Sie fügte hinzu, dass das kubanische Volk seit sechs Jahrzehnten unter dieser feindseligen Politik leide, die während der Regierung von Donald Trump noch verschärft worden sei, und dass sich unter dem derzeitigen Präsidenten Joe Biden nichts daran geändert habe. Sie veranschaulichte dies mit der nach wie vor Bestand habenden Aufnahme Kubas in die Liste der Länder, die angeblich den Terrorismus fördern, und mit den Sanktionen, die gegen 35 venezolanische Frachter wegen des Transports von Öl nach Kuba verhängt wurden.

„Im Juni hat die UNO erneut die Resolution zur Aufhebung der Blockade gegen Kuba mit 184 Ja-Stimmen gebilligt", sagte die höchste Vertreterin des Forums von São Paulo und erinnerte daran, dass am 11. Juli für Kuba das Chaos ausgerufen worden sei, während man die Nachricht, dass die Insel den ersten Anti-Covid-Impfstoff in Lateinamerika geschaffen habe, nicht der Erwähnung wert erachtete – ein Manöver des nichtkonventionellen Krieges aus dem Cyberspace.

Ähnlich war die Meinung von Shen Beili, der Stellvertretenden Leiterin der Internationalen Abteilung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, die anerkannte, dass die Politik der wirtschaftlichen Umzingelung durch das Weiße Hause dem kubanischen Volk Leid und Nöte verursacht.

Sie forderte die Regierung der Vereinigten Staaten auf, die Beziehungen zu Kuba im Einklang mit den Grundsätzen der UN-Charta zu verbessern, da „die Rechte des kubanischen Volkes, nach Glück und Entwicklung zu streben, nicht verweigert werden dürfen", und fügte hinzu, dass ihre Regierung die Verhängung internationaler Sanktionen ablehne und die Achtung der Souveränität jedes Landes und des Rechts auf Selbstbestimmungnachdrücklich unterstütze.

Sie schloss ihre Ausführungen mit der Bekräftigung, dass die freundschaftlichen Beziehungen zwischen China und Kuba noch stärker würden und dass sie sich für einen intensiveren bilateralen Austausch und die Festigung der kulturellen Bindungen einsetzen werde.

Die unzerstörbare Freundschaft mit dem kubanischen Volk wurde auch von den jeweiligen Vertretern der Kommunistischen Parteien Vietnams und Argentiniens verteidigt, die die Desinformationsarbeit der Massenmedien beklagten, die versuchten, die Wahrheit zu verbergen und Kampagnen für einen Putsch auf der Karibikinsel zu starten.

Carlos Alejandro von der „Frente Amplio“ in Uruguay erwähnte einen Akt, der am selben Tag vor der kubanischen Botschaft in Montevideo stattfand, in dem die Merkmale der neuen imperialen Aggression erläutert und die Solidarität mit der kubanischen Revolution deutlich gemacht wurde.

Jaime Caycedo, Generalsekretär der Kommunistischen Partei Kolumbiens, verwies auf Kubas Bemühungen um den Frieden auf dem Kontinent und die Unterzeichnung eines Abkommens zur Beendigung des Krieges in seinem Land.

Er verurteilte auch die feigen Handlungen und Aggressionen, unter denen die kubanische Botschaft in Bogotá am vergangenen Wochenende zu leiden hatte.

Leonel Falcón von der Humanistischen Partei Perus bestätigte die Verpflichtung seines Volkes zur Verteidigung der kubanischen Revolution und erinnerte an die Hilfe, die sein Land durch das Henry-Reeve-Kontingent zu verschiedenen Zeiten bei der Bekämpfung von Pandemien und Katastrophen erhalten habe. Er erwähnte die Geste des Revolutionsführers Fidel Castro, sein Blut zu spenden und den Opfern des Erdbebens von 1970 zu helfen. „Wir dankbaren Peruaner können unsere Solidarität mit Kuba nicht verleugnen."

Die Veranstaltung, die online über die virtuellen Plattformen YouTube, Facebook, Twitter und die Website des Forums übertragen wurde, umfasste auch 14 Redebeiträge von Parteien und Organisationen aus verschiedenen Breitengraden.