OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Zunehmend werden freundschaftlich-solidarische Stimmen laut angesichts von Drohungen und Sanktionen der US-Regierung gegen Kuba. Photo: Germán Veloz Placencia

Freundschaftliche Stimmen werden angesichts von Drohungen und Sanktionen der USA gegen Kuba immer lauter. Der „Politische Tisch“ der „Frente Amplio“ (Breite Front) von Uruguay unterstützt einem offiziellen Kommuniqué zufolge das Volk und die Regierung Kubas vor der neuen Eskalation.

Das Dokument lehnt die Verschärfung der Wirtschaftsblockade gegen die Insel aufgrund ihres exterritorialen Charakters und der Verletzung „sämtlicher Normen und Grundsätze des Völkerrechts", der neuen Beschränkungen für US-Bürger, nach Kuba zu reisen, und des Verbots für Schiffe jeglichen Typs, Häfen in unserem Archipel anzulaufen, ab.

„Wir bringen unsere profundeste Unterstützung und Solidarität für die Menschen in Kuba zum Ausdruck, die es verdienen, in Würde zu leben, ohne Blockaden oder Handelsembargos, die zu unerträglichem wirtschaftlichem Ersticken, einem Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten führen und somit die Lebensqualität seiner Bevölkerung beeinträchtigen", schließt das Kommuniqué der „Frente Amplio“ von Uruguay.

Die Stiftung zur Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Kuba (Fornorm) in Florida äußerte sich ebenfalls enttäuscht über die von Washington auferlegten Beschränkungen für Besuche von US-Amerikanern auf der Insel. In einer Erklärung erinnert Fornorm daran, dass diese Politik seit Jahrzehnten kläglich gescheitert ist und dem kubanischen Volk weitestreichende Schwierigkeiten bereitet, nur um „einer Handvoll Menschen in Florida, die noch nie in Kuba waren" zu erlauben, dort Macht auszuüben.

Auch wurde bekannt, dass eine Karawane mit etwa zwanzig Autos über eine Stunde lang 25 Kilometer in wichtigen Straßen der Stadt Hialeah in der Metropolregion Miami-Dade County in den USA zurücklegte, einberufen von der Koalition Alianza Martiana, um die Aggressionspolitik der Trump-Regierung gegen Kuba und Venezuela anzuprangern.

Bilder von lokalen Medien und Konten in sozialen Netzwerken dieser Organisation unterstreichen den Einsatz von kubanischen Flaggen an den Autos, die unablässig hupten und mit aufgeblendeten Scheinwerfern durch die Stadt fuhren. Auch zeigten sie ihre Solidarität mit Slogans.

Von Europa aus verurteilte der Nationale Freundschaftsverband Italien-Kuba die neuen Reisebeschränkungen und die Verschärfung der US-Blockade und betonte, dass der Vorwand für diese zusätzliche Wut in der Unterstützung Kubas für Venezuela liege, wohinter sich der Wunsch der Vereinigten Staaten verberge, sich wieder der Insel zu bemächtigen und ihre Vormachtstellung in der Region zu stärken.

Die Mitglieder dieser Vereinigung forderten die internationale Gemeinschaft auf, sich entschieden für die Beseitigung der Reisebeschränkungen für Kuba und der Blockade insgesamt einzusetzen, da „zusätzlich zur kubanischen Wirtschaft die wirtschaftliche Unabhängigkeit aller Länder bedroht" sei. Sie seien sich sicher, dass das kubanische Volk berechtigt wäre, gewaltsam zu reagieren, ohne auf seine revolutionären Prinzipien zu verzichten und der internationale Solidarität verlustig zu gehen.

„Das Beispiel, das Kuba in der Welt gibt, kann nicht blockiert werden! Wir werden die kubanische Regierung und das kubanische Volk weiterhin in ihrem Kampf für Unabhängigkeit, Würde und den Aufbau eines prosperierenden und nachhaltigen Sozialismus unterstützen“, betonten sie.