OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Vom 23. zum 26. April wird Kuba die Leitung des dritten Treffens des Forums der Länder Lateinamerikas und der Karibik über Nachhaltige Entwicklung übernehmen, das in Santiago de Chile stattfindet und an dem Regierungsvertreter, internationale und akademische Institutionen, der private Sektor und die Zivilgesellschaft ganz allgemein teilnehmen, heißt es bei Telesur.

Dieses Forum findet jährlich unter der Schirmherrschaft der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) statt und der Mitgliedsstaat, der den Vorsitz im Plenumsausschuss der Organisation hat, ruft dazu auf. Dort werden die Fortschritte und die wichtigsten Herausforderungen besprochen, denen sich die Region bei der Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung gegenübersieht.

Bei dem Treffen wird die CEPAL einen Bericht über die Ergebnisse der letzten vier Jahre vorlegen.
ERGÄNZUNGEN

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez betonte bei der XXXVII. Sitzungsperiode der CEPAL, die im Mai 2018 in Havanna stattfand, die Notwendigkeit, die Kultur der Ungleichheit umzuwandeln, die in Zusammenhang mit der kolonialen Vergangenheit der Region steht und hauptsächlich diejenigen afrikanischer Herkunft, die indigenen Gemeinden, die Mädchen, die Kinder und die Frauen betreffe. Angesichts dieser Herausforderungen rief er dazu auf:

  • Die Anstrengungen auf die Orte zu konzentrieren, die beim Erreichen der Ziele zur Nachhaltigen Entwicklung benachteiligt sind und Schwierigkeiten haben, die schweren Herausforderungen zu bewältigen, denen sich die Region gegenübersieht. Dazu gehören das langsame produktive Wachstum, wenig Diversifizierung bei den Produktionsstrukturen und geringe technologische Modernisierung.
  • Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit zu suchen, sowie Wege , um die wachsende Armut zu reduzieren oder zu beseitigen, unter der Millionen Lateinamerikaner und Bewohner der Karibik leiden.
  • Entwicklungsmaßnahmen und- programme voranzutreiben, die Armut, Ungleichheit und Hunger vermindern.
  • Den Zugang aller zu Ernährung, Arbeit, Gesundheit, Kultur und besseren Lebensbedingungen garantieren.
  • Dem Klimawandel zu begegnen, indem man die Bindungen der Solidarität und Zusammenarbeit zwischen der Ländern der Region stärkt.
  • Kuba wird sich trotz der bestehenden Probleme, die hauptsächlich durch die von den USA verhängte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade verursacht werden, auf die Ziele für das Jahr 2030 konzentrieren.