OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Bruno Rodríguez Parrilla empfing die Vorsitzende der Generalversammlung der Vereinten Nationen María Fernanda Espinosa Photo: Ariel Cecilio Lemus

Der kubanische Außenminister hieß gestern die Vorsitzende der Generalversammlung der Vereinten Nationen María Fernanda Espinosa Garcés offiziell willkommen, die seit Mittwoch die Insel besucht.

Am Sitz des kubanischen Außenminsiteriums bekräftigte Rodríguez Parrilla die besonderen und historischen Bindungen, die zwischen der UNO Generalversammlung und diesem kleinen Inselstaat bestehen und er wiederholte die Verpflichtung Kubas gegenüber dem universalsten, repräsententativsten und demokratischsten Organ der UNO, das deswegen „eine völlige Wiederbelebung bei der absoluten Ausübung aller Vollmachten verdient, die die Charta der Vereinten Nationen im verleiht“.

Er wies auf die Bedeutung des Multilateralismus hin, auf die Verteidigung des Friedens und der Sicherheit, auf das Recht der Menschen und Völker auf Frieden und auf die Achtung der Prinzipien der UNO Charta und ähnliche, wie die der Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Zone des Friedens.

Rodríguez Parrilla sagte auch, dass die Zusammenarbeit und der internationale Dialog der beste Weg sei, um die ernsten Probleme der Menschheit zu lösen.

„Wir werden die Stärkung der Vereinten Nationen und auch ihre Reform unterstützen, insbesondere die äußerst notwendige Reform des UNO-Sicherheitsrats und wir werden weiter eine breite Zusammenarbeit mit der UNO und anderen internationalen Organisationen des internationalen Systems entwickeln und gemeinsam für eine gerechtere, demokratischere und auf mehr Gleichberechtigung ausgerichtete internationale Ordnung arbeiten“, versicherte er.

María Fernanda Espinosa bedankte sich für die Gastfreundlichkeit der Regierung und des kubanischen Volkes und sagte, dass ihre Anwesenheit eine Anerkennung der tragenden Rolle darstelle, die Kuba bei der Stärkung des multilateralen Systems mit seinem immer konstruktiven Beitrag bei der Entscheidungsfindung der Generalversammlung, seiner Führerrolle im Rahmen der Blockfreien und bei den Impulsen für die Dipomatie des Friedens, des Rechts auf Entwicklung, der Einhaltung der Agenda 2030 und der nachhaltigen Entwicklung eingenommen habe.

„Kuba ist ein unerlässlicher Verbündeter für die Stärkung des multilateralen Systems in einer schwierigen Zeit, die große Heruasforderungen mit sich bringt und beim Aufbau des Weltfriedens und einer gerechteren multipolaren Ordnung, die mehr Gleichberichtigung beinhaltet und demokratischer ist“, schloss sie.

María Fernanda Espinosa, die sich noch bis morgen in Kuba aufhält, ist seit September 2018 Vorsitzende der UNO Generalversammlung. Sie hat immer ihre Verpflichtung zur Integration, Zusammenarbeit, Vereinigung der Völker zu einem friedlichen Zusammenleben und die Entwicklung der Nationen sowie den Kampf um die Gleichheit der Geschlechter betont.