OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Maduro kündigte die Bestrafung der Saboteure des nationalen Elektrizitätssystems in Venezuela an Foto: Al Mayadeen

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro bestätigte am Dienstag, dass der Cyberangriff auf das Nationale Energiesystem am 7. März von den US-amerikanischen Städten Houston und Chicago aus verübt und vom Südkommando befohlen wurde.

Vom Miraflores-Palast aus sagte er: „Wir machen Fortschritte bei der Aufdeckung der vollen Wahrheit dieses Angriffs.“

Der venezolanische Staatschef erklärte, dass „die Sabotage des Stromsystems, die durchgeführt wurde, um eine zivile Konfrontation zu erzeugen und dann zum Angriff auf die politische Macht aufzurufen, nur einen Namen hat: Terrorismus“.

Der Präsident setzte eine Kommission ein, die von der Ersten Vizepräsidentin der Republik, Delcy Rodríguez, geleitet wird und der auch internationale Spezialisten der Vereinten Nationen, Russlands, Chinas, des Irans und Kubas angehören werden, wie auch Vertreter der Staatsanwaltschaft, des Nationalen Wissenschaftlichen Rats und der wissenschaftlichen Institute des Landes.

Er forderte das gesamte Land auf, wachsam zu bleiben gegenüber möglichen neuen Angriffen der venezolanischen Opposition.

Es wurde bekannt gegeben, dass „die Wiederherstellung der Stromversorgung im Land fast vollständig gesichert ist“. Dies erklärte der stellvertretender Vizepräsident für Kommunikation, Kultur und Tourismus, Jorge Rodríguez.

Am Morgen hätten die Schaufeln von Tuy I, II, III und den anderen Wasserkraftwerken den Betrieb aufgenommen, versicherte er, so dass die Stadt Caracas in wenigen Stunden über Wasserversorgung verfügen werde.

Rodríguez, der auch Minister für Kommunikation und Information ist, forderte die Bevölkerung außerdem auf, wachsam gegenüber der Möglichkeit weiterer Angriffe zu sein.

Er würdigte die Frauen, Männer und Kinder, die dem Ansturm der Terroranschläge standgehalten haben, und lobte die Arbeit der Corpoelec-Arbeiter, die sich in endlosen Arbeitstagen der Wiederherstellung des Elektrizitätsdienstes gewidmet haben.

Luis Motta Domínguez, Minister für Volksmacht und für Elektroenergie, kündigte im Hafen von La Guaira die Ankunft von 740 Transformatoren verschiedener Kapazitäten an, durch die die bei der Sabotage Beschädigten ersetzt werden sollen.

Motta Domínguez sagte, in den letzten zehn Tagen sei das elektrische System in vier Umspannwerken angegriffen und sabotiert worden, was zu schweren Schäden und Verletzungen bei Elektrikern geführt habe.

Der Minister betonte, dass die bolivarische Regierung trotz der Blockade des US-Imperiums gegen die Nation Lösungen für die verschiedenen Probleme des Landes schaffe.

TRUMP FORDERT 500 MILLIONEN DOLLAR FÜR EINMISCHUNG IN VENEZUELA

Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, legte dem Kongress einen Haushaltsentwurf vor, in dem Kürzungen für die Hilfe für Lateinamerika beantragt werden. Er forderte jedoch vom Außenministerium Zugang zu einem Fonds von 500 Millionen Dollar für seine interventionistische Politik gegen die Regierung von Venezuela.

In einem Brief an den Kongress erklärte Außenminister Mike Pompeo, dass sein Ministerium die Ressourcen benötigte, um die zentralen Ziele seiner Außenpolitik zu erreichen und „um den demokratischen Übergang in Venezuela unterstützen zu können“.

Unterdessen lehnte die Hohe Vertreterin der Europäischen Union (EU) für Außen- und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini, jede Militäraktion gegen Venezuela ab.

Während einer Sitzung vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UNSC) setzte sich Mogherini für einen friedlichen und demokratischen Dialog in Venezuela ein. „Keine militärische Aktion von außerhalb oder von innerhalb des Landes wäre akzeptabel“, sagte die Chefin der europäischen Diplomatie und fügte hinzu, dass die Regelung im südamerikanischen Land „nicht von außen auferlegt werden kann und niemals von außen auferlegt werden darf“.