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Die Vereinigten Staaten seien nach wie vor in perverser Weise bemüht, falsche Vorwände zu schaffen, um die Intervention und Aggression gegen Venezuela zu rechtfertigen, versicherte der kubanische Präsident Miguel Diaz-Canel Bermúdez auf seinem Twitter-Konto. "Lasst uns unsere Stimmen für #ManosFueraDeVenezuela (#HändeWegVonVenezuela) erheben", sagte der Präsident in diesem sozialen Netzwerk.

Auch der Außenminister der Insel, Bruno Rodríguez Parrilla, äußerte, dass die US-Regierung ihren Angriffsplan gegen dieses Land aufrechterhalte. Sie habe ihre Absichten mit der am 28. Februar im UNO-Sicherheitsrat eingebrachten Resolution wegen der Vetos zwar nicht durchsetzen können, werde aber auch weiterhin nicht lockerlassen, sagte er in einem Tweet.

Das kubanische Volk und seine Regierung haben ihre Unterstützung für Präsident Nicolás Maduro und die zivil-militärische Union in der Bolivarischen Republik Venezuela gezeigt, deren Demokratie durch einen von den Vereinigten Staaten angeführten Putsch zerbrochen werden soll.

Die Vereinigten Staaten haben am Sonntag angekündigt, eine Koalition mit der ausdrücklichen Absicht des Sturzes der Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu gründen. Dies wurde vom nationalen Sicherheitsberater John Bolton in einem Interview mit CNN bekanntgegeben. Bolton bekräftigte, dass diese Koalition "so breit wie möglich" sein müsse, und es sei ihr Ziel, einen Regierungswechsel in dem südamerikanischen Land zu erreichen, so der PL-Bericht.

Bolton ging jedoch noch weiter und sagte: "Wir verfolgen aufmerksam Cuba, Nicaragua und Maduro".

Bolton spricht nicht im Namen der Demokratie oder für humanitäre Hilfe, er bringt die Anwendung der Monroe-Doktrin, des Prinzips der US-Außenpolitik, eindeutig zum Ausdruck auf der Grundlage des Gebots „Amerika für die Amerikaner“, ohne sich um die Länder zu kümmern, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen wollen, wie etwa das von Kuba gewählte Vorgehen, in einem kraftvollen, transparenten, partizipativen und demokratischen Referendum seine Verfassung zu unterstützen. Im ersten Artikel und im ersten Satz heißt es: Kuba ist ein sozialistischer Staat, geprägt von Rechtsstaatlichkeit und sozialen Gerechtigkeit, demokratisch, unabhängig und souverän.

Der Nationale Sicherheitsberater erklärte auch, dass die Vereinigten Staaten ihre Pläne ohne internationale Unterstützung durchführen könnten. In diesem Zusammenhang hat der Außenminister Russlands, Sergej Lawrow, bereits davor gewarnt, dass das Weiße Haus die Monroe-Doktrin auf eine neue Ebene gehoben habe, um Regierungen auszuschalten, die ihren Interessen nicht entsprechen.

In einem Interview, das gestern zwischen der Vizepräsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, und der Präsidentin des Rates der Russischen Föderation (Senat) Valentina Matviénko in Moskau stattfand, sagte die Gastgeberin: "Wir machen uns Sorgen, dass die USA jede Provokation zum Anlass nehmen können, Blut zu vergießen", und bestätigte die Absicht ihres Landes, die Maßnahmen zu ergreifen, die möglich seien, um eine militärische Intervention in Venezuela nicht zuzulassen, hieß es bei Sputnik.

Der sozialistische Führer und Protektor des venezolanischen Staates Táchira, Freddy Bernal, hat angeklagt, dass die Agentur der Vereinten Nationen für Flüchtlinge dazu benutzt werde, unter dem Flüchtlingsstatus die gesamte Logistik irregulärer Gruppen zu verbergen, die Venezuela angreifen wollen und vom General im Ruhestand, dem von der venezolanischen Justiz gesuchten Cliver Alcalá Cordones, koordiniert würden. Exklusiv bei Telesur forderte er die UN-Organisation dazu auf, darüber zu entscheiden, ob sie mit diesen Gruppen zusammenarbeiten wolle oder nicht. Er warnte auch, dass sich die Vereinigten Staaten auf eine neue Form des Krieges gegen die südamerikanische Nation zubewegten.

Venezolanische Führungspersönlichkeiten haben angezeigt, dass irreguläre Gruppen von Söldnern und Paramilitärs im kolumbianischen Departement Norte de Santander auf das Eindringen in Venezuela präpariert werden. Aufgrund von Geheimdienstberichten aus Kolumbien warnte Bernal, dass diese Personen, über 400 an der Zahl, sich in drei Hotels in der Stadt Cúcuta aufhielten und Angriffe auf zivile und militärische Ziele vorbereiteten, um Chaos und Destabilisierung zu erzeugen. "Es ist eine neue Form des Krieges, zu der auch gezielte Attentate auf politische und militärische Führer gehören", sagte er und wiederholte die Äußerungen der Vizepräsidentin des Landes, Delcy Rodríguez, und des Botschafters Venezuelas bei der UNO, Samuel Moncada, betreffs der Schaffung einer vermeintlichen Befreiungsarmee seitens der Opposition. Der Protektor des Bundesstaates Táchira rief das venezolanische Volk dazu auf, für zukünftige Versuche einer Invasion des Landes in Alarmbereitschaft zu bleiben.