OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

„Wenn die sogenannte Lima Gruppe jetzt nicht den von den USA aufgezwungenen Erklärungsentwurf ändert und sich nicht kategorisch gegen eine militärische Aktion der USA gegen Venezuela ausspricht, übernimmt sie eine schwere historische Verantwortung als Komplize eines neuen imperialistischen Krieges in Unserem Amerika.“

So verurteilte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla über sein Twitter Konto den neuen sogenannten Gipfel der Lima Gruppe in Kolumbien, auf dem die Länder, die dieser Initiative angehören, ihre Strategie planen, mit der sie weiter die Sprengung der rechtmäßigen Regierung Venezuelas versuchen wollen.

Auf dem Treffen sprach auch US-Vizepräsident Mike Pence, der laut Russia Today sich erneut an die Bolivarischen Streitkräfte wandte, um sie zu warnen, dass wenn „sie weiter Maduro unterstützen, sie darüber Rechenschaft ablegen müssen (...) und alles verlieren werden“.

Pence kündigte neue Maßnahmen gegen die Regierung des Präsidenten Nicolás Maduro an und bekräftigte die Unterstützung Trumps für den selbsternannten Interimsstaatschef Venezuelas Juan Guaidó, wie France 24 hervorhob.

Am Ende des Treffens einigte man sich auf ein gemeinsames Dokument, in dem ausdrücklich die Anwendung von Gewalt ausgeschlossen wird, das aber auch die Erweiterung der Wirtschaftssanktionen vorsieht und auf diplomatischem Druck besteht.

Wie verschiedene Medien berichten fand der Gipfel im San Carlos Palast, dem Sitz des Außenministeriums statt und begann mit der Rede des kolumbianischen Präsidenten Iván Duque, der um Beifall für Guaidó bat, um dann anschließend die Streikräfte Venezuelas zu bitten „sich auf der richtige Seite der Geschichte“ zu stellen und der Nationalversammlung ihre Treue bekunden.

Auf der anderen Seite sprach sich auch die Europäische Union gegen eine Lösung des Konflikts in Venezuela mit Waffengewalt aus.

„Die Position der EU in diesem Kontext ist sehr klar: Die militärische Intervention in Venezuela muss vermieden werden“, sagte am Montag die Sprecherin der europäischen Diplomatie Maja Kocijancic.

Laut Hispantv wiederholte die EU-Beamtin, dass man auf einen „friedlichen, politischen und demokratischen“ Ausgang der Lage in Venezuela setze, was „die Gewalt ausschließt.

Der rechtmäßige Präsident Venezuelas Nicolás Maduro erklärte auf seinem Twitter Konto, dass sein Land das Recht auf Freiheit habe. „Das Imperium und seine Lakaien müssen verstehen, dass in Venezuela die Selbstbestimmung unseres Volkes herrscht. Die Probleme lösen wir in nationaler Einheit mit der Bolivarischen Regierung, der ich vorstehe. Alle zusammen für Venezuela!“