OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Getty

Die kanadische Regierung hat beschlossen, das Personal in Havanna abzubauen und die Programme ihrer Botschaft anzupassen. Dabei wird der Schutz des diplomatischen Personals geltend gemacht, das angeblich von akustischen Vorfällen in der kubanischen Hauptstadt betroffen war.

Zu dieser Entscheidung sagte die kubanische Botschafterin in Kanada, Josefina Vidal, in einer auf der Minrex-Website veröffentlichten Erklärung: „Dies sind Maßnahmen, die nicht dazu beitragen, die gesundheitlichen Symptome zu lösen, die die Diplomaten gemeldet haben oder Erklärungen für sie zu finden. Auswirkungen auf den Zustand der Beziehungen werden die unvermeidbare Folge sein“Vidal sagte, die Entscheidung stehe im Widerspruch zu dem Niveau, dem Status und der Präsenz kanadischen diplomatischen Personals in den Hauptstädten anderer Teile der Welt, wo sie nicht das Maß an Sicherheit, Ruhe, Gesundheit und Willkommen genießen, das sie in Kuba finden.

"Dieses Verhalten begünstigt diejenigen in den Vereinigten Staaten, die dieses Problem nutzen, um Kuba anzugreifen und zu diskreditieren. Es ist bekannt, dass Individuen mit hoher Verantwortung für die Außenpolitik der Vereinigten Staaten entschlossen sind, ein Klima bilateraler Spannungen zu provozieren und auf Kuba als Bedrohung hinzuweisen zu können“, äußerte die Diplomatin und fügte hinzu, dass „die von der kanadischen Regierung getroffenen Beschlüsse unglücklicherweise die Spekulationen nähren und im Widerspruch zu den Treffen stehen, die beide Regierungen zu diesem Thema abgehalten haben“.

Josefina Vidal sagte: "Trotz der Entscheidung der kanadischen Regierung ist Kuba weiterhin bestrebt, den guten Stand der Beziehungen zu wahren und seine Beziehungen zu einem Land auszubauen, mit dem wir durch starke Bande der Freundschaft und Kooperation verbunden sind."