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Das venezolanische Volk hat bewisen, dass es seinen Präsidenten unterstützt Photo: TELESUR

„Trotz der vielel Differenzen und politischen Angriffe gegen Venezuela und seine Regierung, sind sie (die Länder, die ihre Haltung korrigiert haben) in der Lage gewesen, die Differenzen abzuwägen und es ist ihnen gelungen, der Diplomatie und der Achtung vor dem Völkerrecht zur Durchsetzung zu verhelfen und die Sicherheit unserer Region nicht aufs Spiel zu setzen“, sagte der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza, als er die Haltung von zehn der 12 Unterzeichner der selbsternannten Lima Gruppe anerkannte, die an diesem Wochenende ihre Haltung bezüglich der Nummer 9 der Erklärung vom 4. Januar über die Territorialstreitigkeit zwischen Venezuela und Guyana über Esequiba korrigiert haben.

Der Außenminister hat im Interesse einer Lösung mit Guyana die Regierung dieses Landes aufgefordert, den Dialog wieder aufzunehmen und sich an die Genfer Vereinabrung von 1966 zu halten, das Rechtsinstrument, das den Territorialstreit zwischen beiden Ländern regelt. „Lasst uns zum Dialog, zum Verhandlungstisch, zum Genfer Vertrag zurückkehren und dies auf dem Weg des Völkerrechts und auf dem Weg des Respekts zwischen den Ländern lösen.“, sagte er laut Telesur.

Das Esequiba Gebiet steht ausgehend von der Unterzeichnung des Genfer Vertrags im Jahr 1966 unter Vermittlung der UNO, die die Mechanismen festlegt, um einen Prozess zum Umgang mit dem historischen Streit um das Gebiet um den Esequibo zwischen Venezulea und Guyana zu beginnen, der zur Zeit der Unabhängigkeit Guyanas vom Vereinigten Königreich entstanden war.

Mit der Haltung, die die Lima Gruppe vor der Amtseinführung Maduros eingenommen hatte, sollte Venezuela als Teil der Strategie, sein Volk zur Aufgabe zu zwingen, isoliert werden. Es steht jedoch nicht allein und ein Beweis dafür war die Unterstützung, die Präsident Maduro, trotz der von den USA und der OAS ausgehenden Manöver, sein rechtmäßiges Mandat nicht anzuerkennen, bei seiner Amteinführung erhielt. Die Unterstützung bei der Amtsübernahme des bolivarischen Staatschefs war so groß, dass doppelt so viele internationale Vertreter anwesend waren, als zur Einführung von Jair Bolsonaro in Brasilien gekommen waren, obwohl dieser auf die Medienmacht des Imperiums und aller seiner Strukturen zählen konnte.

Das Außenministerium hatte am Sonntag erneut die Versuche der US-Regierung angeprangert, die einen Staatsstreich in dem südamerikanischen Land erreichen möchte. Es wies darauf hin, dass die Verschwörung vom Mitglied des US-Sicherheitsrats John Bolton angeführt werde, der mit Gewalt eine „Marionettenregierung“ aufzwingen möchte, die den Interessen der USA enstpreche. (Redaktion Internationales)