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Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel brachte seine Trauer über den Tod des venezolanischen Botschafters in Kuba Alí Rodríguez Araque zum Ausdruck und übermittelte der Familie des herausragenden Revolutionärs seine Solidarität.

Über dessen wichtige Rolle in der Geschichte Venezuelas und Kubas äußerten sich die Präsidenten Miguel Díaz-Canel und Nicolás Maduro, als sie über ihre offiziellen Konten in Twitter Worte des Beileids ausdrückten.

„Unsere innige Umarmung für die bolivarische Familie, die den Verlust eines vorbildlichen Revolutionärs erleidet, Alí Rodríguez Araque, Botschafter Venezuelas in Kuba. Guerillero, Politiker, Intellektueller und Kämpfer für die lateinamerikanische Einheit, mit Kuba bereits untrennbar verbunden. Hasta siempre, Bruder“, schrieb der kubanische Präsident über das soziale Netz. Der venezolanische Regierungschef bezeichnete ihn auf derselben Plattform als einen unermüdlichen Kämpfer. „Seine Erfahrungen und seine Rechtschaffenheit waren uns ein Vorbild“.

Die sterblichen Überreste des venezolanischen Botschafters in Kuba trafen am Mittwoch von Havanna kommend in Venezuela ein. Die Vizepräsidentin Venezuelas Delcy Rodríguez leitete die Zeremonie zu deren Empfang auf dem internationalen Flughafen Simón Bolívar von Maiquetía.

Bei der Feierlichkeit waren unter anderem außerdem der venezolanische Außenminister Jorge Arreaza sowie der Botschafter Kubas in Venezuela Rogelio Polanco anwesend, meldet Prensa Latina.

Als Teil der Ehrung für den verstorbenen Botschafter fand auch eine Zeremonie im venezolanischen Außenministerium statt.

Die Verfassunggebende Versammlung (ANC) verabschiedete einstimmig eine konstituierende Vereinbarung zu Ehren des Revolutionäres in der es heißt: Loyaler Mann, Krieger in tausend Schlachten und Beispiel des unermüdlichen Kampfes für die gegenwärtigen und zukünftigen Generationen für die Sache der Freiheit des venezolanischen Volkes“, berichtete Venezolana de Televisión.

Alí Rodríguez Araque starb am 19. November nach einem Kampf gegen den Krebs. Sein Leben, seine Arbeit und sein Humanismus sind ein Vorbild für die Linke Lateinamerikas.

Rodríguez Araque begleitete die Bolivarische Revolution und übernahm dort verschiedene Ämter wie: Außenminister, Minister für Bergbau und Energie, Präsident der staatlichen Erdölgesellschaft (Pdvsa), Generalsekretär der Organisation Erdölexportierender Staaten (OPEC) Generalsekretär der Union Südamerikanischer Staaten (Unasur) und Minister für Wirtschaft und Finanzen.