OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Plenumssitzung der 73. UNO-Vollversammlung. Photo: ONU

Mehr als 44 Staatschefs und 24 Regierungschefs befinden sich unter des 141 Rednern, die darum gebeten haben, beim Friedensgipfel Nelson Mandela am Sitz der Vereinten Nationen in New York, das Wort ergreifen zu können.

Am heutigen Montag wird der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel auf dem Friedensgipfel sprechen und am 26. September wird er in der Vollversammlung eine Rede halten, wenn es der historische Auftritt Fidel dort sich zum 58. Mal jährt.

Er wird begleitet von Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, Außenhandelsminister Rodrigo Malmierca und dem Minister für Kommunikation Hjorge Luis Perdomo.

Der kubanische Präsident wird er 15. Staatschef sein, der an diesem 26. September vor dieser Versammlung der Welt spricht, bei der des Internationalen Tags für die völlige Abschaffung der Atomwaffen gedacht werden soll.

Dieses Treffen geht aus der am 22. Dezember 2017 von den Mitgliedsstaaten verabschiedeten Rseolution 72/243 der UNO hervor, wo man beschloss, aus Anlass des Begehens des 100. Jahrestags der Geburt von Nelson Mandela (18. Juli 2018) diese Zusammenkunft auf hoher Ebene zu beschließen.

Es wird erwartet, dass die Mitgliedsstaaten eine im Laufe des Jahres entstandene Politische Erklärung verabschieden. Der Text erklärt 2019-2028 zum „Friedensjahrzehnt Nelson Mandela“ und ruft alle Führer der Welt auf, das „Unmögliche möglich zu machen“ und „ die Anstrengungen zu verdoppeln, um den Frieden und die internationale Sicherheit und die Menschenrechte zu erreichen“.

Die Staats- und Regierungschefs, die dort zusammenkommen, werden über das außerordentliche Erbe des südafrikanischen Führers bei der Suche nach einer Kultur des Friedens auf der ganzen Welt, bei der Förderung der sozialen Gerechtigkeit und beim Kampf gegen die Armut sprechen.

Bei dem Treffen wird der Mann geehrt, der sein Leben dem Dienst der Menschheit gewidmet hat, dem Gewissensgefangenen der von der Apartheid Südafrikas eingekerkert wurde, der Mann, der ein Beispiel an Integrität war, seine Arbeit bei der Verteidigung der Rechte der Kinder und anderer veletzlicher Gruppen, für die armen und unterentwickelten Gemeinden, der Kämpfer für den internationalen Frieden, der dazu aufrief „die Welt zu einem besseren Ort“ zu machen.

Die UNO wird daran erinenrn, dass er entschlossen war, den zukünftigen Generationen die Geißel des Krieges zu ersparen und an sein Vorhaben den Frieden und die internationale Sicherheit zu wahren sowie den Bedrohungen des Weltfriedens in einer Welt entgegenzuwirken, die von nicht endenden Kriegen und ständigen Konflikten bestimmt wird.