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Der Botschafter Kubas in den Vereinigten Staaten von Amerika, José Ramón Cabañas Rodríguez, empfing den kubanischen Präsidenten Photo: Estudio Revolución

New York – Gegen 14 Uhr traf der Präsident des Staats- und des Ministerrats, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, in der Mission Kubas bei den Vereinten Nationen an der belebten Lexington Allee ein.

„Bei meiner Ankunft in New York, um an dieser Sitzung der Vereinten Nationen teilzunehmen, muss ich als Erstes sagen, dass mir viele Dinge durch den Kopf gehen“, sagte er.

Er erwähnte - im Hintergrund war das Bild eines nachdenklichen Fidels am Podium der Vereinten Nationen im Jahr 1979 zu sehen - die Erinnerungen an den Kampf während seiner Kindheit in Kuba, und später – schon als Erwachsener – diese Erinnerungen „an das Auftreten Fidels in den Vereinten Nationen und später das von Raúl. Deshalb glaube ich, dass auch hier eine Mischung von Emotionen herrscht“.

Er erklärte: „Wir bringen die Stimme Kubas, um in erster Linie die abscheuliche Politik der Blockade zu denunzieren, eine Politik, die bereits gescheitert ist, die weiterhin scheitern wird.“ Dies sei die „am längsten dauernde Blockade in der Geschichte der Menschheit, die vor und nach der Revolution geborene Generationen verurteilt hat“, sagte er.

„Mit all unserer Kraft werden wir diese Anklage bekräftigen, zu einer Zeit, in der es einen Rückschlag in den Beziehungen zur Regierung der Vereinigten Staaten gibt, in der es eine Regierung gibt, die den Diskurs des Kalten Krieges wieder aufgenommen hat, die die Monroe-Doktrin wiederbelebt hat, und die damit eine Regierung ist, mit der es schwierig ist, in einer Beziehung zwischen Gleichen voranzukommen, oder auch auf der Suche nach zivilisierten Beziehungen trotz der ideologischer Unterschiede. Wir kommen auch, um die Botschaft Kubas zu übermitteln: Frieden, Solidarität, den Wunsch und die Bestrebungen, eine bessere Welt aufzubauen.“

In seinen emotionsgeladenen Worten erinnerte Díaz-Canel auch an den Willen der Kubaner, „als kleines Land mit unseren bescheidenen Anstrengungen zum Aufbau eine bessere Welt beizutragen, die, da sind wir uns sicher, möglich ist“.

Die Agenda des Präsidenten

Montag, 24. September:

Ansprache während der Morgensitzung des Nelson Mandela Friedensgipfels

Mittwoch, 26: September

Rede anlässlich des Internationalen Tages für die vollständige Beseitigung von Atomwaffen

Wortmeldung bei der Generaldebatte der 73. Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen

Treffen mit dem Generalsekretär der UNO, Antonio Guterres, und ein Gespräch mit Bill de Blasio, dem Bürgermeister von New York

Empfang in der mythischen Riverside Church in Harlem, wo auch Fidel und Mandela begrüßt wurden

Weitere Aktivitäten:

Gespräche mit Präsidenten und Premierministern aus verschiedenen Teilen der Welt

Teilnahme an Solidaritätstreffen mit Freunden Kubas und in den USA ansässigen Kubanern