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Ecuador kündigte am Donnerstag an, dass es sich aus der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika–Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) zurückziehe.

Auf einer Pressekonferenz führte Außenminister José Valencia aus, dass „dies eine Entscheidung ist, welche die Unabhängigkeit Ecuadors von jeglicher anderen regionalen Gruppe unterstreichen soll, die im Hinblick auf Situationen unserer Region eine spezifische Vision verfolgt“ und fügte hinzu, dass diese Position „unverrückbar ist … markiert durch die Prinzipien, die die internationale Politik regeln“

Ungeachtet dessen ist dies Teil einer ganzen Kette von Vorgängen, die in dem südamerikanischen Land seit einiger Zeit passieren und fast zwanghaft die besten Traditionen von Lateinamerikanismus und regionaler Integration, die zu Organismen wie der ALBA führten, zu verbannen scheinen.

Wie einer, der partout Flecken sehen will auf den linken Projektionen unter Ignorierung der interventionistischen Prozesse, die hinter dem regionalen Migrationsstrom stecken, referierte Valencia, dass nur die demokratische Stabilität in Venezuela „eine wirtschaftliche Stabilität bewirken wird …, die den massiven Exodus verhindert“, eine Situation, die er als den grundlegenden Anlass des Zerwürfnisses und der „Frustration“ darstellt, die Ecuador dazu gebracht haben, dem Integrationsmechanismus den Rücken zu kehren.

Die ALBA, 2004 initiiert durch die Führungspersönlichkeiten Hugo Chávez und Fidel Castro, hat in all den Jahren die auf Respekt, Solidarität und den Kooperationsverträgen Süd-Süd gegründete Integration gefördert, Basis für soziale Errungenschaften wie „Operación Milagro“, die über vier Millionen Menschen in etwa 30 Ländern das Augenlicht wiedergab und die Methode „Yo si puedo“, nach der weitere Millionen alphabetisiert wurden.