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OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Tomada de Archivo

Kuba übernimmt das Vermächtnis einer Cepal, die sich als Erbe Lateinamerikas und der Karibik konsolidiert hat und die mit ihren 70 Jahren weiterhin auf die Entwicklung ausgerichtet ist, nicht irgendeine Entwicklung, sondern eine mit einem humanistischen Ansatz, die sich auf den Zugang zu Bildung und Gesundheit sowie auf die Mechanismen zum Epowerment der Frauen und auf die soziale Beteiligung der verschiedenen Gruppen konzentriert.

Dies war wiederum am Mittwoch im Kongresspalast in Havanna zu sehen, als das Arbeitsprojekt des Systems der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (Cepal) bis 2020 vorgestellt wurde, die Periode, in der Kuba den pro tempore Vorsitz innehat.

Bei dem Treffen machte der stellvertretende Exekutivsekretär für die Verwaltung und Analyse der Cepal Programme Raúl García-Buchaca deutlich, dass es das Hauptziel sei, die wirtschaftliche, soziale und nachhaltige Umweltwentwicklung der Region durch Zusammenarbeit, angewandte Forschung und vergleichende Analyse der Entwicklungsprozesse zu fördern.

Während dieser Periode (2018-2020) werden die aktuellen und entstehenden Tendenzen bei den neuen Technologien, den Märkten und der Bioökonomie analysiert, wobei die Chancen berücksichtigt werden, die diese Bereiche für die Anpassung an den Klimawandel und dessen Bekämpfung und die Zukunft der Landwirtschaft in der Region darstellen, heißt es in dem Cepal Arbeitsprogramm, über das von den Mitgliedsstaaten noch beraten wird.

Etwas später wurde im selben Rahmen der 37.Sitzungsperiode der Cepal der Bericht über die Aktivitäten der Unterorgane der Kommission vorgelegt und die Ergebnisse anderer Treffen, die in der vorherigen Periode zwischen den Regierungen stattfanden und von der Cepal organisiert worden waren.

In Awesenheit der Exekutivsekretärin der Cepal Alicia Bárcena und dem kubanischen Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen Rodrigo Malmierca im Vorstand des Forums sprach man über die mit der Süd-Süd Kooperation verbundenen Strategien, die horizontale Zusammenarbeit, die Beseitigung der multidimensionalen Armut, den Klimawandel, die Ungleichheit und die Verteidigung der nachhaltigen Wirtschaft.