OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Die Akkreditierung im Namen Kubas von Personen, die nicht die Interessen der kubanischen Jugend vertreten, noch an der nationalen Konsultation vom 23. März in Havanna teilgenommen haben und mit Organisationen assoziiert sind, die versuchen, das politische System der Insel zu destabilisieren und seine Jugend zu zermürben und dabei von ausländischen Entitäten unterstützt werden, wurde heute Nachmittag von den legitimen kubanischen Delegierten zum V. Forum der Jugend Amerikas verurteilt.

Im Real Business Center 2 in San Isidro, wo der Akkreditierungsprozess stattfand, stellten die 10 Vertreter aus Kuba ebenfalls fest, dass unter den 50 Teilnehmern des Forums, die im Dialog zwischen den Sozialen Akteuren und den Vertretern der hohen Regierungsebene, der am 12. April im Hotel Sheraton stattfinden wird, kein Jugendlicher des Landes ist.

Der junge Ronald Hidalgo Rivera verurteilte die Art und Weise, in der alles vom Young Americas Business Trust (YABT) und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) im Voraus beschlossen und ausgewählt worden war, wobei die Beteiligung und Stimme Kubas ignoriert wurden.

Nirza Garcia Valdes, eine Ärztin aus der Provinz Granma, wies auf weitere Unregelmäßigkeiten hin.

„Die Ethik und der Ernst, die mit der Organisation einer solchen Veranstaltung verbunden sind, ließen zu wünschen übrig. Das war vom ersten Moment an offensichtlich“, sagte das Mädchen, das Granma gegenüber erklärte, dass in letzter Minute Änderungen am Veranstaltungsort vorgenommen worden waren und, nachdem die Beschränkung der Gesamtzahl der Teilnehmer angekündigt worden war, nun plötzlich auf den Listen der Akkreditierung mehr als 200 Personen aufgeführt sind.

Dies ist das zweite Mal, dass eine Gruppe kubanischer Vertreter am Jugendforum der Amerikas teilnimmt, einer Veranstaltung parallel zum offiziellen Gipfel, der ab morgen in Lima, Peru, stattfindet. Die erste Beteiligung erfolgte im Jahr 2015, als Kuba aufgrund des Drucks fortschrittlicher Regierungen in Lateinamerika erstmalig an einem Amerikagipfel teilnahm.

Das Ziel des Forums ist nicht die Solidarität, sondern der Impuls von unternehmerischen und politischen Führerschaften, die die Staaten unter Druck setzen, damit diese die Definition ihrer Prioritäten und Mandate berücksichtigen müssen.