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BOGOTA – Die Friedensgespräche zwischen der Regierung von Juan Manuel Santos und der Armee der Nationalen Befreiung ELN konfrontieren neue Schwierigkeiten aufgrund der Unterbrechung der V. Gesprächsrunde, die auf die Verübung von Attentaten in mehreren Teilen Kolumbiens zurückzuführen sind.

Am Mittwoch dieser Woche, an dem ein bilaterales Treffen vorgesehen war, bestätigte der Leiter der offiziellen Delegation der Regierung und ehemalige Vizepräsident des Landes Gustavo Bell über Twitter, dass «in Übereinstimmung mit der Entscheidung des Präsidenten Juan Manuel Santos bezüglich des Gesprächstisches mit der ELN das Friedensteam der Regierung weiterhin in Bogotá verbleibt».

Seinerseits rief das Zentrale Kommando der ELN die Regierung zu Kohärenz mit den in den Verhandlungen eingegangenen Verpflichtungen auf und bestand auf die Wiederaufnahme der Gespräche, berichtet PL.

Die Guerilla war der Meinung, dass so wie in anderen Verhandlungsprozessen, die aufgetretenen Schwierigkeiten gelöst werden müssen, indem die geschaffenen Instrumente benutzt werden, die auf die politische Lösung des Konflikts gerichtet sind und die in diesem Fall der Gesprächstisch von Quito ist.

«Es gibt bestehende Absprachen auf der Tagesordnung über das Funktionieren des Prozesses und des Gesprächstisches, die respektiert werden müssen».