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Guterres sprach sich für die Achtung und den Schutz für alle Menschen aus, ohne Hirarchien. Foto: UNO

VEREINTE NATIONEN – Der Generalsekretär der Vereinten Nationen António Guterres rief gestern dazu auf, die Anstrengungen wiederaufzunehmen, um die Erscheinungsformen des Hasses in der gegenwärtigen Welt aufzuhalten und somit Aktionen extremer Grausamkeit zu vermeiden, wie jene, die während des Holocaust geschehen sind.

Während einer Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der vom Nazideutschland verübten Vernichtungspolitik, die im Sitz der UNO in New York ausgetragen wurde, versicherte der portugiesische Diplomat, dass alle Menschen Achtung und Schutz verdienen und es keinerlei Hirarchie geben dürfe.

«Vor dem Gesetz haben wir alle die Pflicht, dieses Recht anzuerkennen und es zu verteidigen», unterstrich er Berichten von PL zufolge.

«Als Premierminister von Portugal und jetzt als Generalsekretär fühle ich, dass es meine Pflicht ist, alles Mögliche zu tun, um Antisemitismus und allen Formen von Diskriminierung entgegen zu treten», erklärte er.

Mithilfe einer Logik der Unterwanderung haben die Gruppen von Neonazis und Anhänger der weißen Überlegenheit die Absicht, ihre Losungen, Symbole und Ideen in Bewegungen und politische Parteien hineinzutragen, warnte der UNO-Generalsekretär.

«Angesichts der Normalisierung des Hasses müssen wir zusammen stehen, denn wenn die Gesellschaften multiethnisch, multireligiös und multikulturell werden, gewinnen sie an Reichtum und Stärke», führte er aus.

«Ich glaube fest daran, dass mit der Einheit und durch Grenzen und Generationen hindurch wir eine Welt des Pluralismus und der friedlichen Koexistenz schaffen können», stellte er fest.

«Glücklicherweise beginnen die großen Technologieunternehmen und sozialen Netze, verstärkt zu beobachten, um jene zu entdecken, die Hass und Gewalt anstacheln», erklärte er.

«Unsere gemeinsame Herausforderung besteht darin, zu garantieren, dass die technologischen Fortschritte eine Kraft darstellen, die dazu benutzt wird, Gutes zu tun », erläuterte Guterres.

Der Generalsekretär rief desweiteren dazu auf, die Erscheinungen von Fremdenfeindlichkeit und andere Vorurteile täglich und überall zu bekämpfen.

«Der Hass gegen die Moslems führt zu Diskriminierung, Einschüchterung und Anschlägen. Der Hass richtet sich auch auf Migranten und Flüchtlinge, einschließlich der Kinder», erklärte er. «Wir dürfen niemals Zuschauer sein, wenn das Leben und die Werte gefährdet sind», fügte er hinzu.

In den letzten Wochen nahm der Sitz der UNO in New York ein breites Programm an Aktivitäten zum Gedenken an die jüdischen Opfer des nazistischen Holocaust auf.

Am Mittwoch führte die Generalversammlung eine Gedenkzeremonie aus, an der Überlebende dieser Tragödie zusammen mit Führungskräften des multilateralen Organismus teilnahmen.