OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Am Donnerstag wird in Havanna der 16. Politischen Rat der Bolivarischen Allianz für die Völker unseres Amerikas-Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) tagen.

Laut einer Erklärung des kubanischen Außenministeriums „wird das Treffen ermöglichen, Aktionen zu konzertieren, neue Möglichkeiten für die Integration zu erforschen und das Engagement für Einheit, Zusammenarbeit und Solidarität unter den Völkern der Allianz in der aktuellen regionalen Situation bekräftigen“.

Der letzte Politische Rat der Plattform fand ebenfalls in Havanna statt, im April 2017, und die Abschlusserklärung beinhaltet die Ablehnung der Aggressionen gegen Venezuela – die weiterhin vorhanden sind -, und in diesem Sinne wird die Einmischung des Generalsekretärs der OAS, Luis Almagro, verurteilt.

Das Dokument bekräftigt auch die Verpflichtung mit der Verkündigung von Lateinamerika und der Karibik als Zone des Friedens, die im Jahr 2014 während des Zweiten Gipfels der CELAC in Havanna unterzeichnet wurde.

Die ALBA-TCP ist eine auf die lateinamerikanischen und karibischen Länder orientierte Integrationsplattform, die auf die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung gerichtet ist und auf Lehren der Linken basiert.

Der Block entstand auf Initiative von Comandante en Jefe Fidel Castro und Venezuelas Präsidenten Hugo Chávez am 14. Dezember 2004 als Alternative zur Freihandelszone Amerikas, die von den Vereinigten Staaten vorgeschlagen worden war.

Derzeit sind Venezuela, Kuba, Bolivien, Ecuador, Nicaragua, Dominica, Antigua und Barbuda, St. Vincent und die Grenadinen, St. Lucia, St. Kitts und Nevis und Granada Mitgliedsländer der ALBA-TCP.