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Die Ex-Präsidentin erhielt viel Beifall. Von der Tribüne waren Rufe zu hören wie „eine Hoffnung für das Volk“ und „Komm, Chef“ Photo: TELESUR

BUENOS AIRES - Bereits zum vierten Mal in ihrer politischen Karriere übernahm Cristina Fernandez de Kirchner für die nächsten sechs Jahre das Amt als Senatorin. Sie vertritt die Provinz Buenos Aires, dieses Mal für die politische Kraft, die sie gegründet hat, Unidad Ciudadana (Bürgereinheit) (UC)).

Unter viel Beifall sagte Cristina Fernandez „Ja, ich schwöre beim Vaterland, bei Gott und den Heiligen Evangelien, mein Amt ordnungsgemäß auszuüben und entsprechend der Verfassung zu handeln“. Zusammen mit den anderen neuen Senatoren tritt sie das Amt am 10. Dezember für einen Zeitraum von sechs Jahren an.

Die Ex-Präsidentin erhielt den größten Beifall. Von der Tribüne waren Rufe zu hören wie „eine Hoffnung für das Volk“ und „Komm, Chefin“. Sie wurde gestern zusammen mit weiteren 22 Abgeordneten vereidigt, die am 22. Oktober gewählt worden waren, berichtete die Zeitung Página 12.

Unter den Abgeordneten, die vereidigt wurden, waren außerdem die ehemaligen Staatschefs Carlos Menem und Adolfo Rodriguez Saa; Esteban Bullrich und Gladys González für Buenos Aires und Miguel Pichetto, Vertreter der Oppositionsmehrheit der Regierung von Mauricio Macri in der Legislative.

Die einzige Abwesendet war Gladys Gonzalez von der Regierungspartei, die sich auf einer Reise befindet und dann auf der nächsten Sitzung vereidigt werden muss.

Dies ist die vierte Periode von Cristina Kirchner im Senat. Die erste war von 1995 bis 1997, in der Regierungszeit von Menem, die zweite von 2001 bis 2005, während der Endphase der Allianz Regierung und den ersten beiden Jahre der Regierung von Nestor Kirchner, und dritte und letzte war zwischen 2005 und 2007. Sie vertrat damals ebenfalls die Provinz von Buenos Aires und verließ das Amt, um die Präsidentschaft anzutreten.