OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

VEREINTE NATIONEN – Die Ständige Vertretung Kubas vor der UNO prangerte gestern die von den USA auferlegte Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade an, die seit mehr als einem halben Jahrhundert das Recht der Insel und ihrer Bewohner auf Entwicklung verletzt.

In einer Pressenotiz wies die diplomatische Vertretung auf die Auswirkungen der Belagerung hin, die von den letzten 11 Regierungen im Weißen Haus gegen Sektoren wie Biotechnologie, Tourismus, Bergbau, Erneuerbare Energien und Telekommunikationen angewendet und verschärft worden ist.

«Diese Schlüsselbereiche für die Entwicklung des Landes haben beträchtliche Schäden aufgrund jener ungerechten und illegalen Politik erlitten», wird nur wenige Tage vor einer neuen Abstimmung auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen über eine Resolution, die die Beendigung der Blockade der USA gegen Kuba fordert, in dem Dokument erklärt.

Auch der Ständige Vertreter Venezuelas vor der UNO Rafael Ramírez forderte von den Vereinigten Staaten, auf die Forderung der internationalen Gemeinschaft zu hören und die Wirtschafts- Handels- und Finanzblockade gegen Kuba aufzuheben.

«Es wird Zeit, dass Washington diese Blockade beendet und die barbarische und brutale Sucht hinter sich lässt, zu glauben, dass es unsere Region unterwerfen kann», sagte er in einem Interview mit Prensa Latina, nur zehn Tage vor einer neuen Abstimmung auf der Generalversammlung bezüglich eines Entwurfs einer Resolution, die die Beendigung der seit über einem halben Jahrhundert auferlegten Belagerung fordert.

«Die dem kubanischen Brudervolk auferlegte Blockade ist beispiellos und stellt eine Verletzung der Menschenrechte dar, die aufhören muss», unterstrich er.

Seinerseits versicherte der Botschafter Kubas in Argentinien, Orestes Pérez, dass die Blockade weiter intakt ist und eine Politik des Völkermords gegen das Volk der Insel darstellt.

«Trotz der harten Blockade, die über Jahre hinweg versucht hat, das kubanische Volk zu ersticken, hat sich unser Land entwickelt und entwickelt sich weiter, wir schreiten voran», sagte er und führte den hohen Prozentualen Anteil des Bruttoinlandsprodukts aus, der für Sektoren wie Gesundheit, Bildung und Soziale Sicherheit aufgewendet wird.