OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Eduardo Sosa und Annie Garcés interpretieren „Cabalgando con Fidel“ auf einer Veranstaltung der XIX. Weltfestspiele in Sochi Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy

SOCHI – Egal ob es es ein Solidaritätsforum, ein Treffen der Delegationen, ein morgendliches Sondertreffen der kubanischen Delegation, ein Platz oder eine Konferenz ist, wo die Verbrechen des Imperialismus behandelt werden, in jedem Raum der XIX. Weltfestspiele der Jugend und Studenten hat die Delegation kubanischer Künstler die Sache ihres Volkes auf dem Gebiet der Kultur vertreten.

Man könnte der kubanischen Kultur nicht besser gerecht werden, wie dies die Delegation kubanischer Künstler am Tag der Kubanischen Kultur bei den XIX. Weltfestspielen der Jugend und Studenten getan hat, mit der Spontaneität von Buena Fe, Moncada und Casabe, wenn sie „Gallo de Pelea“ singen oder mit den kaum zurückgehaltenen Tränen, wenn man Eduardo Sosa und Annie Garcés das schon historische „Cabalgando von Fidel“ singen hört. Mit den improvisierten Zehnzeilern von Héctor Rodríguez und Aramís Padilla oder mit der Sprache der Kunst, die die Jugendlichen aller Kontinente anzieht und sie einen Gang zum Haus der Kubaner machen lässt, das sie die Kälte vergessen lässt.

Der Trovador Eduardo Sosa ist bereits das dritte Mal bei einem solchen Ereignis vertreten, denn er war auch in Caracas und Ecuador dabei. Für ihn ist es aus der Sicht des Künstlers interessant gewesen festzustellen, wie die Jugend denkt, aufeinanderzugeht und Freundschaft schließt. „Die Musik Kubas trifft auf große Anerkennung“, sagte er und erwähnt dabei das vorgestellte Repertoire, das allegorische Lieder an Fidel und Che enthält, denen diese XIX. Weltfestspiele gewidmet sind.

Dem Autor von solch emblematischen Songs wie „A mí me gusta, compay“, die Begeisterung mit der Avantgarde der Jugend etwas gemeinsam zu erleben, „zu hören, was sie über ihre Geschichte denken und über das, was zu tun ist, das ist das, was über alles Theorisieren hinaus, die Funktion eines Künstlers in der Gesellschaft ausmacht, der außer zu unterhalten auch dabei helfen soll zu wachsen. „Die Musik und die Kunst sind spiritueller Anreiz für den Menschen besser zu werden. Deswegen muss man unsere Wurzeln und unsere Kultur besser verteidigen.“

Das Duo Buena Fe, das auch bereits mit Eduardo Sosa in Caracas war, ist auch wieder in Sochi dabei und dieses Mal mit einem Geschenk, das zusammen mit Moncada und Casabe populär wurde. Es ist ein Lied „das von den Leuten kommt“, sagt Israel Rojas über „Gallo de Pelea“ (Kampfhahn). „Es ist eine Ehre für mich das Werk Kubas zu vetreten, eines Landes voller ausgezeichneter Musiker. Wir wissen, welche Meriten jeder der kubanischen Delegierten hat, seine Herkunft von der Basis, wo die Stärke dieses Landes zu finden ist“, fügt er hinzu.

Der jetzt zur Gruppe Moncada gehörende Gewinner der Popularitätspreises des zweiten „Sonando en Cuba“ Wettbewerbs, Duani Ramos sagt, dass das Festival die Gelegenheit gewesen sei, andere Kulturen kennenzulernen. „So ein Treffen kann dein Leben verändern, sowie dies „Sonando en Cuba“ und Moncada getan haben.

Für den Direktor der Gruppe Arnaldo y su Talismán war es die größte Freude, „die Möglichkeit mit soviel jungen Leuten zusammenzusein und die Stimme für ihre Ideologie, ihre Politik, ihre Rechte zu erheben und in einem Raum zusammenzukommen und die kubanische Kultur zu verteidigen, die ein „Ajiaco“ ist, wie Fernando Ortiz gesagt hat, weil sie eine sehr große Identität hat und ein Mosaik derKunst Lateinamerikas und der Karibik bildet.