OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

SOCHI – Das hier sind die Jugendlichen, die fest an die Macht der Ideen und die Vereidigung ihrer Prinzipien glauben. Man sieht sie dieser Tage an jedem Ort, an dem man an einem Traum bauen, Pläne skizzieren und auf eine Welt setzen kann, in der die Rechte der Völker auf völlige Unabhängigkeit geachtet werden.

Deswegen ist er bis Sochi gekommen, um dieses Stück Land zu fordern, das man von Kuba „amputiert“ hat, denn, wie er selbst sagt, „geht es darum, die Forderung Kubas nach vollständiger Rückgabe des von der illegalen Marinebasis besetzten Gebietes in Gutanánamo sichtbar zu machen.“

Alejandro Behmaras ist Delegierter zu den XIX. Weltfestspielen der Jugend und Studenten und glaubt, dass dieses US-Militärenklave ein „Überbleibsel aus der neokolonialen Epoche ist, das gegen den Willen des Volkes und der Regierung Kubas entstand, und immer ein Punkt der Spannung und Instabilität zwischen beiden Ländern darstellt.“

Die Geschichte hat dem jungen Spezialisten des kubanischen Außenministeriums allzu viele Argumente geliefert, die dies beweisen und deshalb könne man das wichtigste Event der Jugend der Welt nicht ungenutzt lassen, um die Besetzung eines Gebietes anzuklagen, „das benutzt worden ist, um die Menschenrechte von Personen unterschiedlicher Nationalitäten zu verletzen, die entführt, ohne Gerichtsbeschluss und ohne Rechtsbeistand festgenommen, aus ihren Häusern und Ländern verschleppt wurden, und deren Taten, so sie denn welche begangen haben, von keinem Gericht analysiert wurden.“

Und auch wenn man den Schmerz und den Verlust, die die Besetzung des Gebiets bei Menschen, Familien, der ganzen Gemeinde von Caimanera verursacht hat, nicht wiedergutgemachen könne, auch wenn die Marinebasis ein trauriges Kapitel in der kubanischen Erinnerung sei, „werden wir niemals in der Verteidigung unseres Rechts und im Kampf um die Rückgabe dieses Territoriums nachlassen.

Alejandro weiß, dass die Verantwortung, eine Lösung für den Konflikt zu suchen bei den Vereinigten Staaten liegt, er weiß, dass die Regierungen die Gräueltaten, die ihre Kräfte der inneren Ordung und der nationalen Sicherheit begehen, decken und er kennt die historischen Wurzeln, die zu dieser Besetzung führten. „Damals wurden sie unter der Regierung der Epoche in einem Kontext der Ungleichheit unter Zwang aufgenötigt. Aber seit dem 1. Januar 1959 haben Regierung und Volk Kubas eine eindeutige Haltung eingenommen, was die Rückgabe des Gebiets angeht, damit es an die Gerichtsbarkeit der Republik Kuba zurückfällt.“

Genau wie Millionen von Kubanern und Hunderte von Organisationen, die sich dem Kampf für den Frieden widmen, arbeitet auch der junge Mann jeden Tag für das Ende der Besetzung. Dass sie immer noch aufrechterhalten werde, „steht in starkem Gegensatz zu der Kampagne, die die Vereinigten Staaten führen, in der sie sich weltweit als den Paladin der Menschenrechte ausgeben.“

„Daran sieht man wie groß die Doppelmoral ist, wenn die USA sagen, sie würden die Charta der Vereinten Nationen achten, denn aus der geht ganz klar das Prinzip der Souveränität und die Achtung vor der territorialen Integrität hervor.“

Aber diesem jungen Mann genügt es nicht nur anzuklagen, sondern er lädt zum Nachdenken ein, dazu, dass sich alle progressiven Kräfte der Welt, die zu diesen Weltfestspielen zusammengekommen sind, „Menschen, die den internationalen Frieden und die Entwicklung der Völker wünschen“, sich bei diesem Thema einig sind.

„Es waren dies intensive Tage, es gab viele Diskussionen, die kubanische Delegation hat bei vielen von ihnen eine tragende Rolle eingenommen und die Erfahrungen der Revolution dargelegt. Die Tatsache, dass Kuba mit fast 300 Delegierten zu diesem Treffen gekommen ist, beweist welch großen Wert sie ihm beimisst.

Und man empfindet einen großen Stolz, wenn man ein Foto von Fidel auf der Fahne einer kommunistischen oder sozialistischen Partei irgendeines Landes sieht. Kuba flößt Respekt ein, es ist so, als ob wir das Symbol der Utopie wären.“