OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

SOTSCHI, Russland – Ein Monument für die Freundschaft wurde für die Völker in Sotschi errichtet, einer Stadt, die von Jugendlichen aus aller Welt überschwemmt ist, in einem brüderlichen Treffen, der die Sprachbarrieren hinweggeräumt hat, weil die allgemeine Sprache die der Zuneigung und des Kampfes für den Frieden ist, die in einer Umarmung oder einer Hand zum Ausdruck kommt, die sich erhebt, um mitzuhelfen, die Errungenschaften des anderen zu erreichen.

Kuba habe dies intensiv erlebt, erklärte gegenüber der Presse Suselys Morfa González, Erste Sekretärin des Kommunistischen Jugendverbandes UJC, und fügte hinzu, dass von Beginn des Festivals an die Delegation immer stärker geworden sei, «nicht nur an Emotion und Freude, sondern außerdem an Reife in jeder der Wortmeldungen».

Auf diese Weise verliefen gestern die Gesprächsrunden über Che und die Solidarität mit Afrika, welche von Aleida Guevara March angeleitet wurde, und über den Kampf gegen die Kriege und die imperialistischen Organisationen, sowie der Beginn des Antimperialistischen Gerichts, das heute den Fall Kuba vorlegen und wo Elián González Brotons der Sprecher sein wird.

Zum Abschluss des Montags kam es zu einem Solidaritätstreffen zwischen den Delegationen Kubas und Vietnams, auf dem die Erste Sekretärin des UJC hervorhob, dass beide Völker ihre Hände und ihren Geist vereint haben, um ihre revolutionären und sozialistischen Standpunkte zu bekräftigen.

«Fidel sagte in einem für sein Land bedeutenden Moment, dass für Vietnam Kuba sogar bereit wäre, sein Blut zu geben. Eben dieses Prinzip wird von dieser neuen Generation bestätigt», stellte Morfa González in einem Treffen fest, das von Zuneigung und tiefem Respekt gekennzeichnet war.

Seinerseits hob Le Quoc Phong, Erster Sekretär des Zentralkomitees des Verbandes der Jungkommunisten Ho Chi Minh von Vietnam hervor, dass man das Feuer der größten Antilleninsel auf dem Festival spüren konnte. «Für uns ist Kuba immer ein Bannerträger gewesen. Wir glauben, dass es niemanden gibt, der eine so tiefe Spur unter den jungen Menschen hinterlassen hat, wie Fidel Castro. Wir werden weiterhin die bilaterale Bindung stärken, die unsere Völker vereint».

Konferenzen über das Analphabetentum im 21. Jahrhundert und den Kampf um dessen Beseitigung, die Rolle der Studentenbewegung im Streben nach einem öffentlichen, kostenfreien und qualitativ hochwertigen Bildungswesen sind einige Aktivitäten, denen der heutige Tag im Festival gewidmet sein wird