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Kolloquium über Fidel auf dem 19. Weltfestival der Jugend und Studenten Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy

SOTSCHI, Russland – Die Spur Fidels und der Revolution im Hinblick auf Weisheit und Vorbildfunktion bildete die Achse in einem Workshop, der am gestrigen Sonntag, dem ersten Tag des 19. Festivals der Jugend und Studenten, im Hauptmedienzentrum von Sotschi durchgeführt wurde.

Von einer bolivianischen Studentin, die sich für die Freundschaft des Maximo Lider mit Präsident Evo Morales bedankt, bis hin zu einem Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei der Vereinigten Staaten, für den sich der Imperialismus in einer Krise befindet und das Beispiel heute die Kubanische Revolution ist, für sie alle hat die Geschichte das Vermächtnis eines gemeinsamen Führers, eines Freundes und Lotsen, hinterlassen.

Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy

Deshalb „gehört“ der Comandante für Artem Lepeschkin, Student an der Staatlichen Universität von Moskau, „nicht Kuba, sondern der ganzen Welt. Der Erfolg der Kubanischen Revolution verdankt sich dem Umstand, ihn als Leitfigur ausgewählt zu haben“.

Der Diskussionsbeitrag von Yailín Orta, Direktorin des Journals der kubanischen Jugend, bestand darin zu sagen, er habe sich das Martianische Denken, nach dem Heimat Humanität bedeutet, zueigen gemacht und sprach von ihm in der Gegenwart wie von einem rastlosen und geistreichen Zeitgenossen, der immer die Revolution verteidigt und über die Wichtigkeit des Menschen und das Wesen des Kampfes für die Lösung der Menschheitsprobleme geredet habe.

„Es macht einen stolz zu hören, wie lebendig er in den Delegationen anderer Länder ist. Das hat mit dem Vorbild seiner Ideen zu tun und damit, dass er immer gesagt hat, dass Menschen zwar sterben könnten, nicht aber das Vermächtnis, das Beispiel. Die Revolution hat in Lateinamerika, in der Welt, einen Umbruch bewirkt und dieser Einfluss ist der unanfechtbaren Führerschaft Fidels geschuldet“, bemerkte der Historiker Elier Ramírez auf einer Veranstaltung, die sich in eine würdige Hommage an denjenigen verwandelte, dem dieses Welttreffen auch gewidmet ist.

Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy

„Wir haben von Fidel gelernt, Dogmen zu überschreiten, aber vor allem haben wir gelernt, wie notwendig es ist, den Moment, in dem man lebt, zu begreifen, zu verstehen, wohin man die Kämpfe lenken soll, und den revolutionären Prozess zu kanalisieren. Er verstand den Wert der Geschichte, zu wissen, woher wir gekommen sind, unsere Traditionen zu kennen und die Rolle des Volkes in der Revolution“, sagte Yusuam Palacio, Präsident der Martianischen Jugendbewegung.

Das Plädoyer der Selbstverteidigung, das er just an einem Tag wie heute hielt, das als “Die Geschichte wird mich freisprechen” verbreitet wurde und sich in das revolutionäre Aktionsprogramm der Bewegung 26 Juli verwandelte, ist vielleicht die erste Synthese der Charakteristiken seines Denkens und seiner Handlungen, das, was die Kubanische Revolution dazu brachte zu triumphieren, zu widerstehen und stets mit den Armen der Welt in einer Reihe zu stehen, um gemeinsam mit ihnen gegen das Unrecht zu kämpfen.

Auch darum ist Fidel in vielen Formen auf dem 19. Weltfestival der Jugend und Studenten präsent. Er ist es in den Emotionen, die zu spüren waren, als die Mitglieder der Künstlerabteilung Kubas Aramis Padilla und Héctor Gutierrez einige Zehnzeiler improvisierten und ein Junge aus der kubanischen Delegation „Canto a Fidel“ von Carilda Oliver Labra vortrug. Dies aus dem Impuls der Jugend der Welt heraus, weiterzukämpfen, den Ideen von Freiheit und den Rufen nach Frieden weltweit zu folgen, die in diesen Tagen aus diesem Winkel der Welt aufsteigen.

Über 20.000 Delegierte aus der ganzen Welt nehmen am 19. Weltfestival der Jugend und Studenten teil, das gestern in Sotschi eröffnet wurde Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy
Eröffnung des 19. Weltfestival der Jugend und Studenten in Sotschi, Russland Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy
Der russische Präsident Wladimir Putin eröffnete die Veranstaltung Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy