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ROSEAU – Als gäbe es durch Hurrikan Irma, der Dutzende von Toten und schwere materielle Schäden verursachte, nicht schon genug Zerstörung in der Karibik, peitscht jetzt ein neuer Wirbelsturm die Region: der Zyklon Maria.

Auf seinem Verheerungen hinterlassenden Durchzug am vergangenen Montag sorgte er für gewaltige Schäden auf der Insel Dominica. Ihr Premierminister Roosevelt Skerrit, brachte auf seiner Seite in Facebook zum Ausdruck, dass die Bewohner „alles verloren haben, was man überhaupt verlieren kann. Der Sturm hat die Dächer praktisch sämtlicher Personen zerstört, mit denen ich geredet habe oder sonst wie in Kontakt gewesen bin“.

Am gestrigen Dienstag attackierte Maria mit starken Winden und Niederschlägen den französischen Archipel von Guadalupe, wo man zumindest einen Toten und zwei Vermisste beklagt, auf seinem Kurs nach Puerto Rico.

Die Person, die starb, wurde von einem umstürzenden Baum erschlagen, „als sie die Verhaltensmaßgaben nicht befolgte“, heißt es von offizieller Seite. Weitere zwei Menschen bleiben vermisst nach der Havarie eines Bootes vor der Küste von Désirade, einem zu Guadalupe gehörenden Eiland, wie aus gleicher Quelle verlautet.

Laut Telesur sagte der Meteorologe Ernesto Morales, dass Maria am heutigen Mittwoch Puerto Rico von Südosten her erreichen und die Insel in der Nacht desselben Tages im Nordwesten wieder verlassen werde.

“Es ist der gefährlichste Sturm in der modernen Geschichte Puerto Ricos. Wenn wir keine Vorkehrungen treffen, wird es Tote geben“, prophezeite der Gouverneur des Inselstaates Ricardo Rosselló.