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Photo: Reuters

Das Auge des mächtigen Hurrikans Maria, dessen Winde bis zu 96 km/h bei Böen bis zu 182 km/h erreichen, ist dabei, die Hauptinsel Puerto Ricos auf der Höhe des Bezirks von Yabucoa zu durchqueren, wie das Nationale Zentrum für Hurrikane der USA (NHC) von Russia Today zitiert wird.

Eine Gezeitenanzeige des Nationalen Dienstes für die Ozeane des Hafens von Yabucoa verdeutlicht, dass das Wasser einen Stand von 1,3 Meter über normal aufweist.

Momentan befindet sich der Sturm bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h 55 Kilometer von der Haupstadt San Juan und 35 Kilometer von der Insel Vieques entfernt. Maria hat zurzeit die Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala.

Dem Meteorologen Bill Karins zufolge ist die Insel seit 1928 nicht mehr Opfer eines Phänomens dieser Größenordnung gewesen. Vor der Ankunft des Wirbelsturms hatte der Gouverneur Puerto Ricos, Ricardo Roselló, behauptet, Maria werde „zerstörerischer als Irma“, der kürzlich in einem Großteil der Insel die Stromversorgung hatte ausfallen lassen.  

Maria hat bereits schwere Zerstörungen auf mehreren karibischen Inseln wie Dominica oder Guadalupe hinterlassen. Dominicas Oberstaatsanwalt Levi Peter hat darüber informiert, dass die Kommunikation auf der Insel unterbrochen sei, weshalb es sich im Augenblick noch als unmöglich erweise, die Schäden zu kalkulieren.