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LA PAZ – Zum ersten Mal in der Geschichte wird Lateinamerika das Forum Gasexportierender Länder empfangen, ein Event, den Bolivien vom 21. bis zum 24. November dieses Jahres ausrichten wird, wie der Generalsekretär der Vereinigung Mohammad Hossein Adeli bestätigte.

An dem Treffen werden die Präsidenten und Minister der Nationen teilnehmen, die dieses Produkt auf dem internationalen Markt verkaufen, die Sekretäre und Titulare der Energie-Organisationen von fünf Kontinenten und die Führungskräfte der wichtigsten Ölunternehmen auf internationaler Ebene, informierte PL.

Hossein Adeli hob hervor, dass Bolivien zusammen mit anderen bedeutenden produzierenden Ländern Teil der Energie-Weltkarte sei und deshalb die Gelegenheit erhalte, Ausrichter dieser großen internationalen Veranstaltung zu sein.

„Bolivien hat im Hinblick auf Gasentwicklung eine Erfolgsstory vorzuweisen. Binnen relativ kurzer Zeit hat es seine Gasvorkommen ausbauen und exportieren können und es unterhält zu seinen Käufern sehr gute Beziehungen“, bekräftigte er.

„Das Programm zur Ausmerzung energetischer Armut in Bolivien ist erfolgreich umgesetzt worden. Bolivien trifft die richtigen Entscheidungen“, unterstrich er.

Es werde auch das erste Mal sein, dass innerhalb des Forums ein Internationales Seminar einiger der bedeutendsten Ölunternehmen auf Weltniveau (Gazprom, Shell, Repsol, Total, Petrobras, YPF Argentina, Pluspetrol) durchgeführt werde, die, unter anderen, bereits ihre Teilnahme zugesagt hätten.

„Es ist eine Chance für die Organisation, mit allen Interessenten auf dem Markt in Kommunikation zu treten, den Exporteuren, den Verbrauchern, nationalen und internationalen Konzernen und Akademikern“, fügte Hossein Adeli hinzu.

Außerdem werde, wie er erklärte, auf Initiative des Ölministers Boliviens, Luis Sánchez, hin ein „runder Tisch“ stattfinden, an dem diese wichtigsten Firmen und Manager der Welt die Möglichkeiten zu Investitionen sowie Erdöl- und Gasaktivitäten in dem Andenland analysieren werden.

Das Forum wird mit dem IV. Gipfel der Staats- und Regierungschefs der FPEG enden, die zum Schluss das Dokument der Deklaration von Santa Cruz mit den Ergebnissen des Gipfels unterzeichnen werden.