OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Sergio Alejandro Gómez

MANAGUA, Nicaragua - Die Teilnehmer am XXIII. Treffen des Sao Paulo Forums, das in Managua die linken und progressiven Parteien der Region vereint, ehrten den historischen Führer der Kubanischen Revolution Fidel Castro, Ernesto Che Guevara und Hugo Chávez.

Die über 300 Delegierten aus 33 Ländern sahen Videoaufnahmen mit Ausschnitten der bekanntesten Reden Fidels und Aufnahmen, die ihn mit anderen Führern der Region wie Chávez, Daniel Ortega, Evo Morales und Luiz Inácio Lula da Silva zeigen.

Aleida Guevara, die Tochter Ches, erzählte von dem Tag, als man sie aus der Schule herausholte, um ihr die Nachricht vom Tod ihres Vaters mitzuteilen. Sie sagte, dass Fidel sie versucht habe, auf die Nachricht vorzubereiten und sie ihm versprechen musste, dass sie und ihre Geschwister nicht weinen würden.

„Wenn ein Mensch stirbt, so wie er es möchte, sollte man nicht um ihn weinen“, sagte Aleida.

Dann ehrte man den bolivarischen Kommandanten. In einem kurzen Dokufilm konnte man die revolutionäre Entwicklung von Chávez von seinen Erklärungen zur gescheiterten zivil-militärischen Erhebung bis zu seinem Tod im Jahr 2013 verfolgen.

«Chávez Vive, la lucha sigue», (Chávez lebt, der Kampf geht weiter) rief das Auditorium angesichts des Angriffs der Rechten in Venezuela, wo am 30.Juli die Wahl zu einer Verfassunggebenden Versammlung stattfindet.