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Der Präsident von Bolivien, Evo Morales. Photo: Jorge Luis González

LA PAZ – Der bolivianische Präsident Evo Morales sagte, dass sein Traum darin bestehe, dass sich Bolivien und Lateinamerika in ein Vorbild für die Welt verwandeln, indem sie die Armut abschaffen und zu einem Territorium des Friedens werden.

Die argentinische Zeitung Página 12 veröffentlichte ein Interview mit Morales, in dem er ausdrückte, dass seine Herausforderungen in Bolivien in den nächsten Jahren in der Abschaffung der extremen Armut und der hundertprozentigen Versorgung mit den grundsätzlichen Dienstleistungen bestehen, um zum somit Vorbild für die Welt zu werden.

Er sprach über seinen Wunsch, dass Lateinamerika und die Karibik ein Vorbild für andere Kontinente auf der Grundlage des Friedens werden sollten, «aber mit sozialer Gerechtigkeit, einem Frieden mit Würde und Gleichberechtigung. »

Der Regierungschef hat ein anstrengendes Arbeitsprogramm, das um 4 Uhr morgens beginnt und bis Mitternacht andauert, um die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Aggressionen der USA konfrontieren zu können. Er hob jedoch hervor, dass, damit dies nicht geschehe, auch die Einheit der Völker und sozialen Bewegungen vonnöten sei.

Er erinnerte daran, dass die USA 1959 bestrebt waren, Bolivien verschwinden zu lassen, indem einige Gebiete Argentinien, andere Chile, Paraguay und Brasilien zugesprochen würden und dass sie zu den großen Förderern des versuchten Staatsstreiches von 2008 gehörten. Diesbezüglich versicherte er, nicht bereut zu haben, dass er damals den Botschafter der USA aus dem Lande verwies.

Bezüglich der Politik der Linken im 21. Jahrhundert bekräftigte er, dass es wichtig sei, die inneren Feinde (die Rechte) und die äußeren Feinde (das Imperium) klar zu definieren.

Seiner Meinung nach bedeute in diesen Zeiten, der Linken anzugehören, den neuen Generationen Orientierung zu geben.