OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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In Istanbul verhaftete die Polizei am 1. Mai Dutzende von Demonstranten, die auf dem berühmten Taksim-Platz versuchten, dem Aktionsverbot zum Tag der Arbeiter zu trotzen. Der Platz wurde wie schon in den letzten beiden Jahren blockiert.
In Griechenland riefen die Gewerkschaften des Handels am 1.Mai zu einem nationalen 24-Stunden-Streik auf, während sich das Land auf mehr Sparmaßnahmen gefasst macht, die von internationalen Kreditgebern auferlegt werden.
In den USA stehen die Einwanderer im Mittelpunkt des 1. Mai. Es wird erwartet, dass sich zehntausende Menschen in New York und Los Angeles versammeln, um gegen den Anstieg der von Präsident Donald Trump geförderten Deportationen zu protestieren. Die Organisatoren haben in einigen Städten zu Immigranten-Streiks aufgerufen, um zu zeigen, was ein Tag ohne diese wichtigen Arbeitskräfte wäre.
In der indonesischen Hauptstadt versammelten sich etwa 40.000 Arbeiter in den Straßen anlässlich des 1. Mai. Sie marschierte zum Präsidentenpalast und riefen Losungen wie: „Es leben die Arbeiter! Sie protestierten gegen die niedrigen Löhne, unzureichende Gesundheitssicherheit und Bedingungen der Vertragsarbeit sowie gegen verschiedene Regierungsmaßnahmen.
Südkoreanische Arbeiter versammelten sich in Seoul und sangen zusammen für bessere Arbeitsbedingungen.
In Spanien fanden in 73 Städten Maidemonstrationen statt, bei denen stabile Arbeitsplätze, faire Löhne, angemessene Renten, mehr Sozialschutz und die Aufhebung der Arbeitsreformen gefordert wurden.
In den Philippinen war der Internationale Tag der Arbeiter von Protesten gekennzeichnet.