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Lenín Moreno und Jorge Glas feiern den Wahlsieg in Ecuador. Foto: El Telégrafo 

QUITO – Das ecuadorianische Volk beschloss, die vor über mehr als einem Jahrzehnt von Präsident Rafael Correa begonnene Bürgerrevolution weiterzuführen, indem es sich am Sonntag an den Wahlurnen für den Kandidaten der Alianza País, Lenín Moreno, entschied, gegenüber dem rechtsgerichteten Banker der Alianz CREO, Guillermo Lasso.

Mit 94,18 % der in der zweiten Wahlrunde ausgezählten Stimmen der Präsidentschaftswahlen erreicht Moreno 51,07 % der Stimmen gegenüber 48,93 %, die vom Kandidaten der Rechtskoalition Creando Oportunidades (CREO) erreicht wurden.

Der Vertreter der Alianza País war während der ersten Regierung von Correa Vizepräsident der Republik und übte zwischen 2014 und 2016 eine Tätigkeit als Sondergesandter des UNO-Sekretärs für Behinderung und Zugänglichkeit aus.

Moreno dankte für die erhaltene Unterstützung und sagte, dass nun „ein Moment der Einheit, Gemeinschaft und Harmonie aller Ecuadorianer komme“.

„Die Revolution muss verteidigt und ein besseres Land weiter errichtet werden“, sagte er. Vor seinen Anhängern, die sich in Quito versammelt hatten, fügte er hinzu, dass das Land derzeit dabeisei, einen der schwierigsten Momente zu überwinden, der durch die internationale Wirtschaftskrise und das starke Erdbeben, das die Provinzen Esmeralda und Manabí heimgesucht hatte, über das Land gekommen war.

Der Sieg der Alianza País markiert die Kontinuität der Fortschrittsbewegungen in Lateinamerika, gerade als die Rechte der Region ihre Angriffe gegen souveräne Prozesse verschärft wie jenen, den Venezuela durchlebt.