OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Bis zum gestrigen Abend hatte die Katastrophe 72 Todesopfer gefordert und große Zerstörungen angerichtet. Foto: Zeitung El Comercio

LIMA – Der peruanische Präsident Pedro Pablo Kuczynski informierte darüber, dass er die Lieferung ausländischer Hilfe zur Bewältigung des Notstandes koordiniert, der aufgrund der Katastrophe eingetreten ist, welche durch intensive Regenfälle, Erdrutsche und Überschwemmungen eingetretenen ist.

«Wir halten ständigen Kontakt zu einer wachsenden Anzahl von Regierungen, die Kooperation angeboten haben und es wurde ein System der Koordinierung mit den Regierungseinrichtungen aufgestellt, um die angebotene Hilfe schnell und effektiv zu empfangen und weiterzuleiten», fügte das Ministerium für Auswärtige Beziehungen in einem Kommuniqué hinzu.

Zusätzlich haben die Botschaften und Konsulate Perus die Order, Bankkonten zu eröffnen, damit emigrierte Peruaner und andere Geldgeber diese für Spenden an die Geschädigten der Regenfälle benutzen.

Währenddessen kamen zur Zerstörung von Wohnraum, Landstraßen und anderen Infrastrukturen sowie von Anbauflächen in Lima noch die anhaltende Trinkwasserknappheit und die Spekulation mit den Nahrungsmittelpreisen während der Ausnahmesituation hinzu.

Was das Wasser betrifft, kündigte die Regierung gestern die Normalisierung der Versorgung an, nach drei Tagen Unterbrechung, die durch die extreme Verschmutzung des Wassers des Flusses Rímac notwendig geworden war. Diese war durch die Erdrutsche verursacht worden, die auf seinem Verlauf in das Andengebiet von Lima in das Wasser fallen und eine normale Bearbeitung durch das Wasserwerk, das den größten Teil der Stadt versorgt, unmöglich machte.  

Bis Sonntagmittag jedoch waren noch viele Wohngebiete Limas ohne die wichtige Wasserversorgung oder erhielten diese nur teilweise, was zu Beschwerden und Verzweiflung führte.

Das staatliche Wasserwerk und die Gemeinden richteten Verteilungspunkte für Wasser aus Brunnen und Reserveteichen ein, vor denen sich lange Schlangen bildeten.

Parallel dazu empfangen die Regierung, die Zivilverteidigung, verschiedene Organismen, Fernsehstationen, Gemeinden und Kirchen Spenden der Bevölkerung, die massenhaft eintreffen, um die Situation der Tausenden von Geschädigten zu lindern.