OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

BÁVARO, Dominikanische Republik – Die Staats- und Regierungschefs Lateinamerikas und der Karibik hielten bei der Inauguration des V. Gipfels der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (Celac) am Abend des gestrigen Dienstags zum Tode des historischen Revolutionsführers Fidel Castro eine Schweigeminute ab.

Der dominikanische Präsident Danilo Medina sagte, dass Fidel „einer der wesentlichen Förderer der Celac war und unbeirrt an den Traum von einem vereinten Lateinamerika glaubte“.

In seiner einleitenden Ansprache sagte Medina, dass die Region zu einem Zeitpunkt zu dem Treffen zusammengekommen sei, da sie ihre Wettbewerbsfähigkeit und gleichzeitig die Lebensbedingungen ihrer Völker verbessert habe.

Dabei rief er angesichts der protektionistischen Reden, die man von einigen internationalen Mächten her höre und die eine Herausforderung für die Celac darstellten, zur Wachsamkeit auf.

Die Staatengemeinschaft müsse nach seiner Einschätzung alles in ihren Kräften Stehende tun, um die Vorteile einer miteinander verbundenen Welt und das auf sozialem Sektor Erreichte zu bewahren.

Der Außenminister des karibischen Landes Miguel Vargas hieß seinerseits die Anwesenden willkommen und wies darauf hin, dass es für die Dominikanische Republik ein Vorzug sei, die Pro-Tempore-Präsidentschaft dieses 2011 geschaffenen Organismus innezuhaben.

Am 21. des Monats analysierten die Nationalen Koordinatoren eine politische Deklaration und zwanzig Sondererklärungen, bei denen es um Themen wie die Ablehnung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba geht.

Andere Diskussionspunkte bezogen sich auf die regionale Integration, die Wirtschafts-, Sozial- und Kulturpolitik, die nachhaltige Entwicklung und die technische Zusammenarbeit.

Gestern kam es zu einem Treffen der Außenminister – im Vorfeld der Begegnung der Amtsinhaber am 24. und 25. Januar, zu der Präsidenten von über zehn Ländern, unter ihnen Venezuela, Bolivien, Mexiko und Ecuador, ihr Kommen zugesagt haben.

Außerdem gab es ein Treffen der sozialen Bewegungen für den Frieden, die Einheit und die Integration, auf dem die Absichten der Militarisierung und Einmischung seitens der Vereinigten Staaten denunziert und das Recht auf Unabhängigkeit Puerto Ricos, die Aufhebung der Blockade gegen Kuba sowie die Rückgabe des durch die Marinebasis von Guantanamo besetzten Territoriums gefordert wurde

Der Event diente der Unterstützung der Notwendigkeit und Kontinuität dieses wichtigen Organismus zur regionalen Integration und dazu, die Anklagen gegen den Imperialismus zu verstärken. In gleicher Weise gab er dem Recht auf Souveränität, Selbstbestimmung, Frieden, Einheit und Integration eines jeden Landes Impulse.