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BÁVARO, Dominikanische Republik- Der Präsident der Dominikanischen Republik, Danilo Medina, betonte am Dienstag, dass Lateinamerika und die Karibik alles in ihren Möglichkeiten liegende tun müssten, um die Rückkehr der Vergangenheit zu verhindern und rief dazu auf, den Weg des Fortschritts mit sozialer Gerechtigkeit zu konsolidieren, als er den V. Celac Gipfel eröffnete.

In seiner Einführungsrede zeigte sich Medina angesichts des Handelsprotektionismus besorgt, den er als eine der Herausforderungen nannte, der sich die Celac stellen müsse.

An anderer Stelle sagte er, dass die 2011 gegründete Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten hinsichtlich des protektionistischen Diskurses, der von einigen internationalen Mächten ausgehe, die Vorteile einer miteinander verbundenen Welt und das auf sozialem Gebiet Erreichte erhalten müsse.

„Es ist an der Zeit bei unseren Verbindungen weiter voranzukommen“, sagte der dominikanische Präsident, der sich in seiner Rede hauptsächlich auf das weltweite wirtschaftliche Panorama und dessen Auswirkungen auf die lateinamerikanischen und karibischen Völker konzentrierte.

„Die Celac wurde als ein Raum für Absprachen entworfen und in diesem Zusammenhang muss es unser Ziel sein, einen breit angelegten Raum der regionalen Kooperation zu schaffen“, sagte er weiter.

„Es ist an der Zeit lateinamerikanische und karibische Lösungen für lateinamerikanische und karibische Probleme zu suchen. Für viele der Probleme, die wir lösen müssen, ist die Celac die Antwort, weil sie den optimalsten Raum dafür bietet“, fuhr er fort.

Medina, dessen Land die pro tempore Präsidentschaft innehat, fügte hinzu, dass die 33 in der Celac vertretenen Länder über das Potential verfügten, durch diese schwierigen Zeiten zu navigieren.

„Angesichts dieser Herausforderungen ist uns bewusst, dass die Celac eine große Verantwortung hat: nämlich die, immer über die Interessen unserer Völker zu wachen“, bekräftigte Medina, der dann erklärte, dass „unser Ziel die Schaffung eines breiten Raums für Kultur, Handelsaustausch und Zusammenarbeit ist“.

Zum Schluss seiner Rede sagte er, dass „wir mit dem Talent unserer Menschen, der Fülle unseres Bodens und dem Stolz unserer Gründer kämpfen werden“,

An diesem Tag kamen auch die Außenminister der Gemeinschaft zusammen, um über die Dokumente zu debattieren, die den Staats- und Regierungschefs bei der Plenumssitzung am Mittwoch übergeben werden.

21 nationale Koordinatoren analysierten dort eine politische Erklärung und weitere 20 konzentrierten sich auf Themen wie die Ablehnung der Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade der Vereinigten Staaten gegen Kuba.

Andere Punkte, die diskutiert wurden, standen im Zusammenhang mit der regionalen Integration, der Wirtschafts-, Sozial- und Kulturpolitik, der nachhaltigen Entwicklung und der technischen Kooperation.

Die Celac , in der alle Länder des amerikanischen Kontinents mit Ausnahme der Vereinigten Staaten und Kanadas vertreten sind, hatte ihr erstes Treffen 2013 in Chile, das zweite 2014 in Kuba, das dritte 2015 in Costa Rica und das vierte 2016 in Ecuador.